Lieber selber das Fliegen lernen

Zufrieden mit der Resonanz auf die elf Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag zeigten sich beim abschließenden Frauenfrühstück des Frauenrates (von links) Marianne Lingelbach (Vorsitzende), Ute Regina Voß (Referentin) und die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Michaela Zöllner und Heidi Basting.
Zufrieden mit der Resonanz auf die elf Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag zeigten sich beim abschließenden Frauenfrühstück des Frauenrates (von links) Marianne Lingelbach (Vorsitzende), Ute Regina Voß (Referentin) und die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Michaela Zöllner und Heidi Basting.

50 Teilnehmerinnen kamen zum Abschluss zum Frauenfrühstück

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24. März 2015, 14:05 Uhr

Einen letzten Höhepunkt erfuhr das 14-tägige Programm zum Internationalen Frauentag gestern mit dem obligatorischen Frauenfrühstück des Frauenrates der Stadt. 50 Frauen trafen sich dazu in fröhlicher Runde im Restaurant in der Stadthalle.

Begrüßt und auf das Leitthema „Frauen in Bewegung“ von der Vorsitzenden Marianne Lingelbach noch einmal eingestimmt, wurden hier angeregt die elf Angebote der vergangenen Wochen reflektiert. Das abwechslungsreiche Programm hatte die Planungsrunde der zwölf Veranstalter zusammengestellt, die schon zum fünften Mal zusammen arbeitete (der Courier berichtete).

Und mit insgesamt mehr als 500 Teilnehmerinnen fiel das Resümee der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Michaela Zöllner, denn auch ausgesprochen positiv aus. „Noch nie hatten wir so viele Veranstaltungen. Mit parteipolitisch übergreifenden Aktionen sowie Angeboten aus Verbänden und Institutionen waren Frauen jetzt zwei Wochen lang immer wieder Thema in der Stadt“, freute sie sich. Zudem wachse so die Zusammenarbeit untereinander. „Wir können unsere Ziele und Wege nur gehen, wenn wir uns vernetzen. Auch in diesem Sinne waren die Wochen ein voller Erfolg“, lautete ihr Fazit.

Zum Abschluss der „Frauen-Wochen“ nahm schließlich die Referentin Ute Regina Voß aus Wankendorf in ihrem Vortrag das Thema „Frauen in Bewegung“ noch einmal auf. In Ihren Ausführungen ging die selbstständige Anlageberaterin dabei sowohl auf die finanzielle Situation von Frauen als auch auf die historische Entwicklung der Frauenbewegung ein.

Letztlich kam sie dabei zu dem Schluss, dass zum einen die Rechte der Frauen weiterhin gesellschaftspolitisch gestärkt werden müssten. Zum anderen seien aber auch die Frauen selbst gefordert, aktiver an ihrer Gleichstellung zu arbeiten, damit – so der Untertitel des Vortrags – aus Träumerinnen, die den Vögeln beim Fliegen zuschauen, Realistinnen werden, die selber fliegen.

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