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Rickling : Letzte Abschlussklasse pflanzte Obstbäume

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erstellt am 04.Mai.2013 | 07:50 Uhr

Rickling | Elf Schülerinnen und Schüler der letzten Abschlussklasse der Grund- und Hauptschule Rickling haben alte Obstbaumsorten in den Damsdorfer Kieskuhlen gepflanzt. So leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und hatten Freiluftunterricht. Die Bäume sind eine Spende des Martin-Meiners-Fördervereins für Jugend- und Umweltprojekte (MMF).

Es ist die letzte Abschlussklasse, weil der Hauptschulzweig an der Ricklinger Schule ausläuft und dort dann ausschließlich Grundschüler unterrichtet werden.

"Die letzte Abschlussklasse der Grund- und Hauptschule Rickling hatte es beim Baumpflanzen nicht leicht. Der harte und steinige Boden forderte die volle Muskelkraft, doch 15 Bäume sind gepflanzt worden", so der Vereinsvorsitzende des MMF Hans Peter Sager. Gartenexperte Alim Ibraimov von dem Gartenbaubetrieb "Mut zur Wildnis" aus Kiel leitete die Schüler fachlich an. Er brachte Spaten, Bäume, Pfähle und Anbindematerial mit. Für jeden Baum hoben die Schüler ein Pflanzloch aus. Zusätzlich wurden zwei Löcher für die Befestigungspfähle gegraben. War der Baum mit dem Bindegurt am Pfahl befestigt, kam die einfachste Aufgabe: Jeder brachte ein persönliches Namensschild an "seinem" Baum an.

Nach und nach wird die Vision des Damsdorfer Bürgermeisters Joern-Holger Fischer von blühenden Kieskuhlen Wirklichkeit. Inzwischen sind fast 1000 Obstbäume auf seine Initiative gepflanzt worden. Seltene Apfelsorten wie Prinz Albert zu Preußen, Juwel aus Kirchwerder und Alkmene halten während der Blüte leckeren Nektar für Wildbienen bereit.

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