Les Poilus

jakob froese

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05. Dezember 2017, 16:36 Uhr

Ein Spiel, bei dem der Spieler in die Rolle eines Frontsoldaten des Ersten Weltkriegs schlüpft und Giftgas, Granaten und extremen Wetterbedingungen standhalten muss. Geht das gut?

Die Regeln sind einfach: Karten vom „Stapel der Bewährungsproben“ werden an die zwei bis fünf Spieler verteilt und müssen im „Niemandsland“ abgearbeitet werden. Die Schrecken des Weltkriegs können von den Spielkameraden nur durch enge Kooperation ausgehalten werden, bis entweder die ersehnte Friedenstaube im Stapel der Bewährungsproben zu sehen ist und die Soldaten von ihrem Leid erlöst sind oder das gefürchtete Kriegerdenkmal dem Spiel ein unverhofftes Ende setzt. Den Machern ist ein Spiel geglückt, das ganz ohne mahnenden Zeigefinger die Hilflosigkeit und Entmutigung der Soldaten im Krieg verdeutlicht: ein gelungenen Anti-Kriegsspiel.

Übrigens: Die Illustrationen auf den Spielplan sind eine der letzten Arbeiten des Cartoonisten Tignous, der dem Terroranschlag auf die Redaktion des Magazins „Charlie Hebdo“ zum Opfer fiel.

Les Poilus, Spaghetti Western Games, 2 bis 5 Spieler, ab 10 Jahren, ca. 30 Min., Preis: ca 20 Euro.

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