Freiherr-vom-Stein-Schule Neumünster : Lernen von Schulen in aller Welt

Verena Timm und Olaf Hubert werden die Freiherr-vom-Stein-Schule auf der zweitägigen Tagung vertreten.
Verena Timm und Olaf Hubert werden die Freiherr-vom-Stein-Schule auf der zweitägigen Tagung vertreten.

Stein-Schule gehört zu den 30 Teilnehmern eines globalen Lernnetzwerkes. Die Tagung ist in der US-Metropole.

shz.de von
08. Dezember 2017, 08:45 Uhr

Neumünster | Wenn am Sonntag, 10. Dezember, in Hamburg eine Maschine nach Boston abhebt, sind Olaf Hubert, der stellvertretende Schulleiter der Freiherr-vom-Stein-Schule, und die Englisch- und Deutschlehrerin Verena Timm mit an Bord. Die beiden vertreten ihre Schule auf einer Tagung zum sogenannten „Global Learning Network“, die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der America Achieves Organisation veranstaltet wird. Diese Tagung, die am 11. und 12. Dezember stattfindet, soll Schulen aus mehreren Nationen miteinander verbinden und den Austausch über Inhalte und Möglichkeiten der Wissensvermittlung fördern. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung eines globalen Lernnetzwerkes.

Jedoch kann nicht einfach jede Schule an der Tagung teilnehmen. „Nur 30 Schulen sind eingeladen. Davon kommen 17 aus den Vereinigten Staaten und drei aus Deutschland“, erklärt Olaf Hubert. Der Rest verteilt sich auf die übrige Welt.

Die Freiherr-vom-Stein-Schule ist als einzige aus Norddeutschland dabei. „Die anderen beiden Schulen sind zudem in privater Trägerschaft“, betont Hubert. Die Teilnehmer wurden anhand von drei Kategorien ausgewählt. „Man konnte sich über die Felder Exzellenz, Bildungsgerechtigkeit oder Innovation qualifizieren“, sagt Verena Timm. Die Stein-Schule wurde wegen ihrer hohen Bildungsgerechtigkeit zugelassen. „Hier kann jeder Schüler bei seinem Wissensstand anfangen und es in seinem eigenen Tempo erweitern“, so Hubert. Die zweitägige Tagung soll vor allem die Herausforderungen der Digitalisierung für Schüler, Lehrer und die Wirtschaft thematisieren.

„Damit beschäftigen wir uns hier schon lange. Wir erhoffen uns neue Einblicke und auch ein bisschen Bestätigung für unseren Weg“, sagt der stellvertretende Schulleiter. Momentan sind beide noch mitten in den Vorbereitungen für die anstrengende Reise. Dort warten dann Vorträge und Workshops zu vielen verschiedenen Themen. Die beiden Lehrer wollen dort mit ihren Kollegen ins Gespräch kommen. „Das wird sehr anstrengend, aber auch lehrreich“, so Hubert.

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