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Lebensmitteltechniker : Leckere Kreationen zum Kosten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Junge Lebensmitteltechniker wurden mit Preisen für ihere Leckereien belohnt. Rolf Hornig wurde in den Ruhestand verabschiedet

von
erstellt am 29.Sep.2013 | 19:08 Uhr

Es war ein Festtag für 40 Absolventen der Kin-Fachschule für Lebensmitteltechnik, als sie von Gudula Apfelt, der Leiterin der Kin-Fachschule, ihre Urkunden als Staatlich geprüfte Lebensmitteltechniker erhielten. Als Jahrgangsbeste mit einem Notendurchschnitt von unter 1,5 erhielten Svenja Hoyer, Dennis Domröse und Alexander Nordhorn eine Buchprämie.

Erstmals sprach mit Jürgen Klute-Schäfer ein Absolvent Dankesworte der Studenten an die Schule, gewürzt mit zahlreichen Anekdoten. Nach zwei Studienjahren in verschiedenen Fächern wie beispielsweise Prozesstechnologie, Lebensmittelanalyse, Verpackungstechnik und diversen Praktika präsentierten die jungen Techniker ihre abschießenden Projektarbeiten einem Fachpublikum.

Dabei mussten Gruppen von Studenten, wie Apfelt betonte, erstmals eigene Ideen für diese Projekte einer Fachjury der Schule vorlegen, die darüber entschied, ob die Ideen technisch und wirtschaftlich machbar und notwendig seien. „Das schuf besondere Herausforderungen an Planung, Organisation, Fachwissen sowie Teamgeist unter den Gruppen“, erklärte die Leiterin.

Für die besten Arbeiten stiftete die Lebensmittelbranche in diesem Jahr fünf Innovationspreise. Einen erhielten Lukas Nehrenberg und Dennis Domröse für ihre Kreation „Surf’n’Turf Nuggets“. Sie kombinierten paniertes Fingerfood aus hochwertigem Weißfisch und Geflügelfleisch mit diversen Saucen. „Sweet Orchestra“ nannte sich die Kreation von Svenja Hoyer, Marco Brühl, Bernhard Trost und Nils Brömel, die vier unterschiedliche Dessertspeisen für warm und kalt vorstellten. Der Clou des Projektes: „Während der Arbeiten an den Maschinen entstanden unterschiedliche Töne und Melodien, die wir als Namen für unsere Speisen nahmen“, sagte Svenja Hoyer. So gab es an ihrem Tisch Mango Melodie, Apple Crumble Duett, Cherry Chanson und Vanilla Symphony. Hakan Pettersson von der schwedischen Firma MicVac AB, einer der Preisstifter, fand das „sehr locker und lecker“. Um die Präsentationstände der jungen Lebensmitteltechniker bildeten sich ständig Gruppen von Besuchern, mit denen die Absolventen über ihre Ergebnisse fachsimpeln konnten.

Außerdem gab es noch eine Verabschiedung: Mit 55 Jahren ging Rolf Hornig schon einmal aus der Industrie in den Ruhestand, aber das war nichts für ihn. So kam er an das Kin nach Neumünster und war hier noch einmal fünf Jahre als Institutsleiter und Geschäftsführer tätig. Doch sein Engagement für das Kin währte entscheidend länger. 19 Jahre saß er als Vertreter der Industrie im Vorstand. „Die Suche nach Projekten und Verbindungen zu anderen Instituten sowie Praktika für die Studenten waren mein Betätigungsfeld, das Spaß gemacht hat“, sagte der 65-Jährige, der mit der Abschlusspräsentation 2013 zum zweiten Mal in den Ruhestand tritt.

 

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