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Holsteinischer Courier

22. November 2017 | 10:37 Uhr

Wasbek : Leck im Boden sorgt für Verzögerung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Gemeinde bleibt auf den Kosten sitzen. Die Einweihungsfeier der neuen Sporthalle steht nun wieder in den Sternen.

Wasbek | Das dicke Ende kommt zum Schluss: Dieser Spruch bewahrheitet sich jetzt für den Neubau der Sporthalle in Wasbek. Nachdem vor einigen Wochen der falsch bestellte Fußboden für die Verschiebung der Einweihungsfeier sorgte (der Courier berichtete), macht der Gemeinde als Bauherr nun ein Leck in einer Wasserleitung erhebliche Sorgen.

„Es handelt sich um ein sechs Millimeter großes Bohrloch, aus dem Wasser in den Fußbodenbereich gesickert ist. Messungen haben ergeben, dass, bevor der Boden verlegt werden kann, nun zunächst eine umfassende Trocknung notwendig ist. Deshalb können wir zurzeit keinen neuen Termin für die Eröffnung nennen. Das ist unerfreulich, aber nicht zu ändern“, erklärte Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff (CDU) nach der Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwoch auf Anfrage. Sehr ärgerlich sei allerdings, dass der Verursacher der Leckage nicht mehr festzustellen sei. Dies bedeute, dass die bestehende Bauwesenversicherung hier nicht greife. Die Gemeinde wird jetzt auf den geschätzten Kosten von 10 000 Euro für die Trocknung sitzen bleiben.

Während der Gemeindevertretersitzung wurde außerdem über die Hallenordnung gesprochen. Sie soll in den Fraktionen und mit dem Sportverein beraten werden. Bereits fest stehen die Preise, die die Gemeinde für die Anmietung der Halle berechnen wird. „Von montags bis freitags kostet die Doppelstunde 48 Euro. Und am Sonnabend und Sonntag sowie an Feiertagen werden 61 Euro fällig. Damit richten wir uns nach den Tarifen, die auch in Neumünster üblich sind“, erläuterte Rohloff. Zugestimmt wurde außerdem der Bereitstellung von 185 000 Euro für die Erstellung der Außenanlagen rund um die Sporthalle sowie für deren Bestuhlung.

Aufgrund des Antrags der BMW-Fraktion, den Ausbau des Wanderweges „Rund ums Dorf“ (der Courier berichtete) bis zur Fertigstellung des Ausbaus der Autobahn A  7 zu stoppen, wurde dieses Vorhaben noch einmal ausführlich diskutiert. „Am Ende konnten die anderen Gemeindevertreter den Argumenten der BMW zu einer erhöhten Abgas- und Lärmbelastung, und damit der Nichtnutzung des Weges durch Spaziergänger, nicht folgen. Deshalb wird dieses Projekt im rechtlich vorgesehenen Rahmen weiterverfolgt werden“, berichtete Karl-Heinz Rohloff.

Im Vorfeld zur Sitzung hatte Karl-Heinz Rohloff den Gemeindevertreter Uwe Pauschardt (BMW) außerdem für seine zehnjährige Zugehörigkeit zu diesem Gremium mit einem Präsent sowie einer Urkunde geehrt.  


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