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Interkulturelle Woche : Laute Rhythmen zum Mitmachen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Trommel-Session auf dem Großflecken kam gut an / Aktion diente „der Belebung der Innenstadt“

shz.de von
erstellt am 03.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Neumünster | Ungewohnte Klänge hallten am Sonnabendmittag über den Großflecken. Am Eingang der Lütjenstraße hatte Olaf Plotz ein offenes Zelt und unter dem schützenden Dach verschiedene Schlaginstrumente aufgebaut. Im Rahmen der Interkulturellen Woche bot der Profimusiker Bongo, Cajon, Tarabouka und Rahmentrommel zum Ausprobieren an. Unter dem Motto „Kultur geht auf die Straße. Probier‘s aus – Trommel mit uns!“ konnten Passanten sich als Rhythmuskünstler versuchen. Viele blieben stehen und lauschten, manche fassten Mut und nahmen sich ein Schlaginstrument, und einige waren sogar eigens wegen der Mitmach-Aktion gekommen.

Zu ihnen gehörte auch Monika Anton. „Ich wurde durch das Prospekt zur Interkulturellen Woche auf die Aktion aufmerksam“, sagte die Neumünsteranerin. Da sie früher Mitglied einer Samba-Gruppe war, kenne sie den Spaß und die Freude, die gemeinsames Trommeln bereiteten. „Olaf Plotz ist ein toller Lehrer. Mit einfachen Rhythmussprüchen gelingt es ihm problemlos, für jedermann verständlich einen Rhythmus vorzugeben“, lobte Monika Anton den Initiator der Aktion. Sie schlug vor: „So eine öffentliche Trommelaktion sollte regelmäßig stattfinden. Am besten jeden Monat einmal.“

Das schien auch Stefanie Elisabeth Jarms (13) so zu sehen. Voller Freude schlug die Schülerin aus Bokel mit dem Schlegel auf die Ringtrommel.

Eilean Layden sollte es Recht sein. Auch die Leiterin der städtischen Koordinierungsstelle Integration lobte die Aktion: „Um hier mitmachen zu können, braucht man keine Voraussetzungen.“ Man müsse nur offen für Neues sein. „Beim Trommeln können sich die verschiedenen Menschen sozusagen barrierefrei begegnen“, sagte Eilean Layden und ergänzte einen weiteren positiven Aspekt: „So eine Aktion dient der Belebung der Innenstadt“.

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