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Ohne Gebühr : Laub kann wieder kostenlos abgegeben werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auf acht Sammelplätzen in der Stadt und im Abfallwirtschaftszentrum Wittorferfeld ist die Abgabe noch bis zum 29. November möglich.

shz.de von
erstellt am 08.Okt.2014 | 07:00 Uhr

Neumünster | Auch wenn das Wetter noch spätsommerlich warm ist: So langsam beginnen jetzt die Blätter von den Bäumen zu fallen. Was nicht in die Biotonne oder auf den heimischen Kompost passt, kann bis zum 29. November auf den Wertstoffsammelplätzen der Stadt sowie im Abfallwirtschaftszentrum der Stadtwerke in Wittorferfeld abgegeben werden. Kam es im vergangenen Jahr wegen Mehrkosten bei der Entsorgung noch zum Streit um die Laubgebühr (der Courier berichtete), steht diesmal fest: Die Abgabe von Kleinmengen bis maximal einer Kofferraumladung ist kostenfrei. Nur für größere Mengen und Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Pflanzen oder Sträucher muss weiterhin gezahlt werden.

„Die neue Abfallgebührensatzung besagt, dass die Bürger Laub zwischen Anfang Oktober und dem 30. November ohne Kosten auf den Sammelplätzen abgeben können“, erläutert Stadtsprecher Stephan Beitz. Mit dieser Regelung vermeide die Verwaltung Streitigkeiten mit den Bürgern, denn es gebe viele Stadtbäume, die ihre Blätter natürlich auch auf Privatgrundstücke fallen lassen. Beitz betont, dass eine kostenlose Abgabe nicht selbstverständlich sei. „In vielen Nachbarkreisen kostet das Geld.“

Das Technische Betriebszentrum (TBZ) betreibt acht Sammelplätze, auf denen das Laub angenommen wird: am Oberjörn, an der KSV-Halle (Hansaring), an der Carlstraße, am Kreuzkamp, an der Mühlenstraße, am Krogredder, am Waldwiesenweg und natürlich beim TBZ an der Niebüller Straße 90. Geöffnet sind die Plätze jeweils sonnabends von 8 bis 12 Uhr. In der Woche kann das Laub kostenfrei zudem montags bis donnerstags von 7 bis 15 Uhr und freitags von 7 bis 13 Uhr beim TBZ angeliefert werden.

Laut Holger Fockenga, stellvertretender TBZ-Leiter, sind auch rund 50 Kollegen der Stadtreinigung und der Grünflächenunterhaltung jetzt wieder verstärkt auf den Straßen und in den Parks unterwegs, um Laub und herabgefallene Äste einzusammeln. „Vieles machen Maschinen, aber wir müssen dennoch öfter auch zur Harke greifen“, so Fockenga. Im vergangenen Jahr kamen seinen Angaben zufolge rund 750 Tonnen Laub in der Stadt zusammen, die zur weiteren Verwertung und Behandlung zur Firma Ernst Krebs gingen.

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