Grossbrand : Lastwagen in Flammen – Polizei sucht Brandstifter

Da war nichts mehr zu retten: Als die Feuerwehr eintraf, standen zwei Laster in Flammen.
1 von 4
Da war nichts mehr zu retten: Als die Feuerwehr eintraf, standen zwei Laster in Flammen.

Zwei Spezialfahrzeuge standen komplett in Flammen. Kripo schätzt den Schaden auf 60000 Euro.

23-6738460_23-63864508_1409328499.JPG von
23. Dezember 2014, 05:00 Uhr

Neumünster | Bei einem Großbrand auf dem Gelände der Firma Krebs-Beton am Donaubogen im Industriegebiet Süd sind in der Nacht zu Montag zwei Spezialfahrzeuge für flüssigen Beton ausgebrannt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung. Sie schätzt den Schaden auf 600  000 Euro.

Anwohner und Autofahrer, die die meterhohen Flammen von der nahe gelegenen Bundesstraße 205 aus bemerkten, hatten gegen 23.50 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Weil sich schon in den Notrufen die Brisanz der Lage andeutete, wurden gleichzeitig mit der Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Wehren Wittorf und Gadeland alarmiert.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, brannten zwei Fahrzeuge bereits lichterloh. Starker Wind fachte die Flammen zusätzlich an. Das Feuer drohte auf weitere Lkw, eine Zapfsäule und Gebäude überzugreifen. Diese Gefahr konnte durch einen massiven Löschangriff – auch von der Arbeitsbühne des Teleskopmastes aus – gebannt werden. Ein Anwohner und ein Feuerwehrmann trugen leichte Rauchvergiftungen davon. Eine Fahndung nach Brandstiftern mit mehreren Streifenwagen blieb ohne Erfolg. Die Polizei erbittet Hinweise unter Tel. 94 50.

Fast zeitgleich gingen gegen 23.45 Uhr Meldungen über ein Feuer an der Max-Eyth-Straße ein. In der Gartenkolonie der Bahn-Landwirtschaft brannte eine Laube. Die Freiwilligen Feuerwehren Tungendorf-Stadt, Tungendorf-Dorf und Einfeld nahmen sich der Sache an. Ein aufwändiger Pendelverkehr mit Tankfahrzeugen musste eingerichtet werden. Auch hier erschwerte der starke Wind die Löscharbeiten. Vorsicht war geboten, weil im Gebäude Gasflaschen lagerten und kurzzeitig Explosionsgefahr drohte. Brandursache und Schadenshöhe waren gestern unklar.

Um 13.45 Uhr musste die Berufsfeuerwehr zu einem Küchenbrand an der Christianstraße ausrücken; auch die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte war vor Ort. Im Restaurant Opatija hatte sich überhitztes Fett auf dem Herd entzündet. Die Küche brannte aus. Eine Mitarbeiterin erlitt einen Schock, sie wurde von den Rettungskräften betreut. Den Schaden schätzt die Feuerwehr auf eine fünfstellige Summe.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen