Lasst das Handwerk in Ruhe arbeiten

tgneu
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16. November 2014, 14:03 Uhr

Es war die 50. Amtsköste, und mit einiger Sicherheit hat es nicht eine einzige gegeben, in der der jeweilige Kreishandwerksmeister nicht das jeweils neuste Gesetz und die neusten Vorschriften kritisiert hat. Das könnte zu der Schlussfolgerung führen, dass der Handwerker an sich gern jammert, aber das wäre zu kurz gedacht. Aus Kiel kamen zuletzt das Tariftreuegesetz, Mindestlohngesetz, Korruptionsregistergesetz, ein neues kommunales Abgabengesetz, die höchste Grunderwerbsteuer Deutschlands – und aus Brüssel noch obendrein die jüngsten Attacken gegen den Meisterbrief als Pflicht für die Selbstständigkeit in 41 deutschen Handwerken. Ein Knüppel ist größer als der andere. Liebe Politiker und Bürokraten, lasst doch endlich das Handwerk in Ruhe arbeiten! Das ist nämlich das Rückgrat unserer Wirtschaft und hat 2014 allein in unserem Region 811 neue Lehrverträge mit jungen Menschen abgeschlossen. Das sind 811 Chancen auf eine Zukunft.

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