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Holsteinischer Courier

24. August 2017 | 01:42 Uhr

Wasbek : Landrat prüft Tempo 70 auf der B 430

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bis Ende kommender Woche soll feststehen, ob von Ehndorf bis zur Autobahn die Geschwindigkeitsbegrenzung gelten kann.

Wasbek | Landrat Rolf-Oliver Schwemer traf sich am Donnerstag zu einem zweistündigen Meinungsaustausch mit Wasbeks Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff sowie weiteren Gemeindevertretern im Sportlerheim. Zu den angesprochenen Themen der Runde gehörten unter anderem verkehrstechnische Fragen, die den Wasbekern schon lange auf den Nägeln brennen.

Hoffnung gibt es nun vielleicht doch endlich für den durchgehenden Tempo-70-Bereich auf der Bundesstraße 430 von der Einmündung nach Ehndorf bis zur Autobahn-Auffahrt. Zugesagt wurde eine kurzfristige, nochmalige Prüfung. „Eine Rückmeldung dazu wird die Gemeinde bis zum Ende der kommenden Woche bekommen“, versprach Schwemer.

Bei der Sanierung der Kreisstraße 68 zwischen Wasbek und dem Amalienhof werden sich die Wasbeker dagegen noch weiter in Geduld üben müssen. „Die Deckenerneuerung steht für 2018 in unserer Zehn-Jahresplanung“, erklärte der Landrat. Ebenfalls angesprochen wurde eine intelligente Ampellösung gegen den morgendlichen Verkehrsstau auf der B 430 in Richtung Autobahnauffahrt.

Im Hinblick auf die Ausweisung von Windenergieflächen stellte Schwemer fest, dass sich Wasbek gut aufgestellt habe. „Dennoch sollte sich die Gemeinde Gedanken über ihre städtebauliche Entwicklung machen, um weitere Argumente in der Hinterhand zu haben“, lautete der Tipp des Landrats. Ebenfalls noch einmal Einfluss auf die Diskussion werde auch die auf Bundesebene beschlossene Reduzierung der Fördergelder nehmen, mutmaßte er.

Viel Lob hatte Rolf-Oliver Schwemer für das Engagement bei der Unterbringung von Asylbewerbern. „Der Kreis hat es geschafft, dass alle Flüchtlinge ein Dach über dem Kopf haben. Dies ist insbesondere den Kommunen zu verdanken, die sich mit aller Kraft in diese Aufgabe eingebracht haben“, sagte er.

Abschließend bekräftigten Landrat und Bürgermeister, weiterhin im konstruktiven Gespräch zu bleiben, auch wenn Wasbek mit einem Ausamtungsvermerk im Kreishaus versehen ist, weil es sich von der Stadt Neumünster verwalten lässt.

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