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Flüchtlinge : Landesunterkunft: Polizei stockt ihr Personal auf

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Maßnahme dient zum Schutz der Bevölkerung und der Flüchtlinge / Von Neumünster aus soll schnell auf Vorfälle im ganzen Land reagiert werden

Neumünster | Mehr als 2000 Flüchtlinge leben zurzeit in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes am Haart – mit täglich schwankenden Zahlen. Die Landespolizei reagiert auf diese Entwicklung und stockt in Neumünster ihr Personal in der Landesunterkunft auf.

„Zurzeit ist die Mindest-Personalstärke fünf Beamte. Wir werden das mehr als verdoppeln“, sagt Silke Tobies, Sprecherin der Landespolizei, nennt aber aus taktischen Gründen keine genauen Zahlen. „Wir verstärken die Präsenz, weil die Sicherheit von Flüchtlingen und der Bevölkerung oberste Priorität hat. Von Neumünster, das zentral gelegen ist, können wir auf eventuelle Brennpunkte vor Ort, aber auch im gesamten Land schnell reagieren“, sagt Joachim Gutt, der stellvertretende Landespolizeidirektor. In Neumünster sind außerdem die meisten Flüchtlinge an einem Ort.

Leiter der Polizeistation in der Landesunterkunft ist Polizeihauptkommissar Jörg Böttcher. „Wenn etwas passiert, sind das Kleinigkeiten im Alltag. Es geht um die räumliche Aufteilung der Zimmer oder ums Vordrängeln in der langen Schlange bei der Essensausgabe“, sagt er. Auch Sprecherin Silke Tobies sagt, dass es bisher „keine gravierende Vorkommnisse“ gab, sondern dass vor allem Personal vorgehalten werden solle. Böttcher betont: „Dafür, dass hier so viele Menschen auf engem Raum miteinander leben, ist es hier ausgesprochen friedlich.“

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erstellt am 21.Aug.2015 | 07:30 Uhr

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