Längere Betreuung und Mittagessen

Ernst Gawlich machte den Anfang und steckte die erste Spende in die Sammelbox, die Mauro Nickel, Jan Warnke und Kjell Steinkamp (von links) für den Bau der geplanten Skateranlage in der Bönebütteler Ausschusssitzung herumgehen ließen.    Foto: Seiler
Ernst Gawlich machte den Anfang und steckte die erste Spende in die Sammelbox, die Mauro Nickel, Jan Warnke und Kjell Steinkamp (von links) für den Bau der geplanten Skateranlage in der Bönebütteler Ausschusssitzung herumgehen ließen. Foto: Seiler

Bönebütteler Schule soll ihr pädagogisches Angebot erweitern / Jugendliche sammeln bereits für die geplante Skaterbahn

Avatar_shz von
19. Februar 2012, 10:11 Uhr

Bönebüttel | Längere Betreuungszeiten und ein gemeinsames Mittagessen in der Betreuten Grundschule - das war das Thema im Bönebütteler Kindergarten-, Schul-, Sozial- und Sportausschuss. "Noch läuft in der Betreuten Grundschule der Betrieb gut", berichtete Sina Griese, die Vorsitzende des Elternvereins der Betreuten Grundschule. Allerdings ist bereits jetzt mit 21 Kindern der bislang vorhandene Raum für die Betreuung nach der Schule knapp geworden. 26 Kinder würden darüber hinaus gern jetzt schon in der Schule Mittag essen.

Zurzeit ist die Betreute Grundschule von 11.30 bis 14.30 geöffnet. "Außerdem können die Kinder bereits ab 7.30 Uhr in die Schule kommen", sagte Schulleiterin Andrea Jordt. Über kurz oder lang wird die vorhandene Lösung jedoch kaum reichen, waren sich Eltern, Schulvertreter und Gemeindevertreter einig. "In den nächsten fünf bis sechs Jahren gibt es genug Schüler für die Bönebütteler Grundschule", meinte Bürgermeister Udo Runow. Die Mindestzahl von 80 Schülern für kleine Grundschulen dürfte damit gehalten werden. Allerdings hätten sich Eltern im vergangenen Jahr wegen des im Vergleich zu anderen Schulen relativ kurzen Nachmittagsangebotes auch für andere Schulen entscheiden, so Andrea Jordt.

Die Empfehlung des Ausschusses geht zu einem Mittagsangebot und verlängerten Öffnungszeiten bis 16 Uhr. Hierfür müssen nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen, sondern auch bauliche Veränderungen geschaffen werden. Hinzu kommen steigende Personalkosten, auch wenn der Elternverein die Betreute Grundschule weiter inhaltlich betreut. Wie Beate Jentzen vom Kirchenvorstand ergänzte, dürften auch die Kinder aus dem Bönebütteler Kindergarten als Kandidaten für das Essen und das längere Betreuungsangebot in Frage kommen, sobald sie auf die Grundschule wechseln. Im Kindergarten gibt es dieses Angebot bereits. Ist das Angebot in der Schule erst einmal geschaffen, könnten es auch leicht mehr als die bislang gerechneten 26 Kinder werden. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass die Planungen genau geprüft werden müssen.

Freuen durften sich im Lauf der Sitzung die Bönebütteler Jugendlichen. Der bereits in der Gemeinde befürwortete Bau einer Skateranlage nimmt finanziell Gestalt an. 5000 Euro wollen die Jugendlichen selbst an Spenden sammeln, um das Projekt zu verwirklichen. Am Dienstag gab es den ersten Kassensturz, nachdem Mauro Nickel, Jan Warnke und Kjell Steinkamp zunächst einmal ihre Sammelbox durch die Reihen des Ausschusses und der Zuhörer gereicht hatten. Mit der kleinen Sammelaktion im Ausschuss und aus den ersten Spenden in der Schule und beim Weihnachtsbasar auf Hof Kruse kamen 258,57 Euro zusammen.

Für das Projekt wurde bei der Volksbank Neumünster unter Konto-Nummer 410 27 570, BLZ: 212 900 16, ein Spendenkonto eingerichtet. 10.000 Euro hat die Gemeinde für die Skaterbahn im Haushalt vorgesehen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen