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Gemeinschaftsschule Faldera : Kunstflecken macht Schule

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In der Bücherei der Gemeinschaftsschule Faldera sind 13 Werke der Künstlerin Karin Hilbers zu sehen.

Neumünster | Erstmalig nimmt der Kunstflecken eine Kunstausstellung in der Schule unter seine Fittiche. Für ein Jahr sind ab sofort 13 Werke der Jasdorfer Künstlerin Karin Hilbers (65) in der Bücherei der Gemeinschaftsschule Faldera (Gefa) zu sehen. „Wir wollten den schulischen Bereich mit einbinden. Das ist hier ein guter Ort, an dem sich ein Prinzip des Kunstfleckens verwirklichen lässt – nämlich die Kommunikation über Kunst“, erklärte Sünne Höhn vom Kulturbüro.

Großformatige Öldrucke auf Leinwand stellt die Künstlerin im Hochdruckverfahren her. Zum Holzschnitt ist die promovierte Chemikerin erst spät gekommen: „Nach dem Studium an der Muthesiusschule in Kiel Ende der 90er-Jahre habe ich zunächst gemalt. Aber die Pinselei lieferte mir zu wenig Widerstand“, sagte Karin Hilbers.

Die Bilder der Künstlerin sind modern und erschließen sich nicht sofort. Da ist etwa in weißer Schreibschrift ein Apfelkuchenrezept über ein Abbild großer Pflaster gedruckt. „Das verkörpert das weibliche Prinzip der Versorgung“, erklärt Karin Hilbers, und beantwortete eine Schülerfrage, ob sie das gut finde: „Ich bearbeite, was mich nervt.“

Im Januar ist der damalige 10. Jahrgang nach Eutin zur Landesschau Schleswig-Holsteinischer Künstler gefahren und hat sich für Karin Hilbers entschieden. Bereits im 19. Jahr nimmt die Gefa die von der Stadt Neumünster und dem Ministerium für Bildung dafür bereitgestellte Mittel wahr.

„Die Bilder erzählen eine Geschichte. Deswegen gefallen sie mir“, meinte die Schülerin Greta Rödiger (16).


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