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Bilanz : Kunstflecken lockt immer mehr Auswärtige

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

8000 Besucher kamen zu den Veranstaltungen - bei einer Rekord-Auslastung

Neumünster | Seit Sonntagabend ist der 17. Kunstflecken beendet, und das Kulturfestival hat wieder ein gutes Licht auf Neumünster geworfen. Stolze 8000 Besucher sind in den vergangenen 24 Tagen zu den Veranstaltungen und Ausstellungen gekommen.

Damit hat das Festival zwar nicht die Rekordzahl des Vorjahres erreicht, als 8500 Menschen kamen – aber im Kulturbüro herrscht trotzdem Zufriedenheit. Mit Recht, findet Kulturdezernent Günter Humpe-Waßmuth: „Es war ein ausgesprochen gutes Festivaljahr. Die Veranstaltungen waren so vielfältig und jede für sich ein echtes Highlight. Ein besseres Aushängeschild kann sich unsere Stadt gar nicht wünschen.“

Die Festivalleiterin Johanna Göb ergänzte: „Wir möchten den Neumünsteranern Kulturerlebnisse schenken, die sie nicht so schnell vergessen, und ein bisschen Stolz auf ihre Stadt und deren Geschichte. Die ist zum Beispiel in der Werkhalle und dem Museum Tuch + Technik dokumentiert. Dass der Kunstflecken inzwischen auch viele Menschen aus ganz Norddeutschland anlockt, freut uns sehr. Bei Veranstaltungen wie dem Konzert von Brad Mehldau kamen zwei Drittel der Besucher von außerhalb – zum Teil aus Niedersachsen oder Bremerhaven.“

Die Auslastung war bei diesem Kunstflecken so hoch wie noch nie: 10 der 14 kostenpflichtigen Veranstaltungen waren ausverkauft, also gut 70 Prozent. Das ist generell im Kulturbetrieb eine tolle Quote.

Mit wahren Begeisterungsstürmen hat das Publikum internationale Künstler wie den amerikanischen Jazz-Pianisten Brad Mehldau, die kongolesische Sängerin Gasandji, die französische Entdeckung Nina Attal und zum Abschluss am Sonntag die westafrikanischen Weltmusik-Stars Amadou & Mariam belohnt. Doch auch Künstler aus heimischen Gefilden setzten Glanzpunkte, allen voran der Kultautor Wladimir Kaminer, das Tingvall-Trio oder die Berliner A-cappella-Formation On Air sowie zahlreiche norddeutsche Musiker bei „Platt live!“.

Bewährt hat sich nach Einschätzung der Stadt auch die enge Kooperation mit freien Einrichtungen wie dem Caspar-von-Saldern-Haus, dem Volkshaus, dem Jazzclub, der Vicelinkirche und dem Straßenmusikfestival Ba-Da-Boom. Ein Publikumsmagnet waren die Stahlskulpturen von Isabel und Kurt Lange in der Bürgergalerie. Auch das Museum Tuch + Technik freute sich über großes Interesse an der Ausstellung von Ute und Günter Gayk-Wiese.

Und die Weichen für 2016 sind auch schon längst gestellt: Der 18. Kunstflecken findet vom 2. bis 25. September statt.

 

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erstellt am 29.Sep.2015 | 08:00 Uhr

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