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Holsteinischer Courier

17. Oktober 2017 | 21:30 Uhr

Kummerfeld richtet Ferien-Betreuung ein

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Grund- und die Hundesteuer werden in Groß Kummerfeld erhöht / Die Miete für das Cumerveldhus wird auch teurer

shz.de von
erstellt am 20.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Luft nach oben gibt es im Haushalt der Gemeinde Groß Kummerfeld nicht. Nach der jetzigen Finanzplanung fehlen der Gemeinde im Verwaltungshaushalt rund 50 000 Euro. Aufgrund des Defizits beschlossen die Kommunalpolitiker auf ihrer Sitzung am Mittwochabend einige Abgabenerhöhungen.

So werden die Grundsteuer A und B ab 1. Januar von 270 auf 295 Prozent angehoben. Dies bringt der Gemeinde rund 17 000 Euro in die leeren Kassen.
Außerdem wird die jährliche Hundesteuer für den ersten Hund von 20 auf 40 Euro erhöht. Der zweite Hund kostet 60 statt bisher 28 Euro, und für jeden weiteren Hund werden zukünftig 80 statt 36 Euro fällig.

Erhöht wurde außerdem die Miete für das Cumerveldhus. Für den kleinen Raum werden zukünftig 150 Euro berechnet. Das komplette Haus kostet dann 250 Euro. Eine alleinige Anmietung des großen Raumes ist zukünftig nicht mehr möglich, da dieser nur durch die anderen Räumlichkeiten zu erreichen sei, hieß es aus der Versammlung. Bereits bestehende Verträge behalten jedoch ihre Gültigkeit.

Außerdem wurde die gemeindliche Gewährung von Elternzuschüssen in Höhe von 100 Euro für die U 3-Betreuung durch eine Tagesmutter abgeschafft. Zur Begründung hieß es hier, dass sich dieser Zuschuss durch die Einrichtung der U 3-Gruppe in der Kindertagesstätte überlebt hätte.

Trotz der angespannten Finanzlage will die Gemeinde nun aber doch die Einrichtung einer Ferienbetreuung auf den Weg bringen. Das Angebot der Betreuung in der Zeit von 7.30 bis 13.30 Uhr soll in der ersten Osterferienwoche, in den ersten drei Wochen der Sommerferien sowie in der ersten Herbstferienwoche in der Grundschule laufen. Teilnehmen können die Schüler der Grundschule sowie alle Kinder, die in der Gemeinde leben, bis hin zu Schülern der 6. Klasse. Festgesetzt wurde hier eine Eigenbeteiligung der Eltern in Höhe von 50 Euro pro Woche. Ein Infobrief an die in Frage kommenden Haushalte soll Anfang des Jahres versandt werden. Die Anmeldungen zu den drei Angeboten müssen bis zum 31. Januar in der Verwaltung vorliegen.


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