Neumünster : „Kultur-Teil“ soll weitergehen

Johanna Göb (von links), Agnes Trenka, Carsten Hillgruber und Dr. Olaf Tauras freuen sich, dass das Programm Kultur-Teil so gut angenommen wird.
Johanna Göb (von links), Agnes Trenka, Carsten Hillgruber und Dr. Olaf Tauras freuen sich, dass das Programm Kultur-Teil so gut angenommen wird.

Kulturbüro und Stadt hoffen auf eine Fortführung des Programmes für Kinder und Jugendliche / Politik muss darüber entscheiden

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21. Juni 2018, 13:58 Uhr

„Ein voller Erfolg!“ Agnes Trenka, Koordinatorin des Projektes Kultur-Teil, blickt auf erfolgreiche Jahre zurück: „In diesem Schuljahr haben 4800 Kinder und Jugendliche das Programm in Anspruch genommen – 1000 mehr als im Vorjahr.“ Nun hoffen Kulturbüro und Stadt, dass die Politik grünes Licht gibt, um diese Möglichkeit der kulturellen Teilhabe für Kinder und Jugendliche fortzusetzen.

Ins Leben gerufen wurde das Programm im Schuljahr 2014/15, um den Kindern und Jugendlichen die soziale und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen, deren Eltern einen schmaleren Geldbeutel haben. 73 Prozent der Teilnehmer sind Grundschüler.

Finanziert wird das Programm aus Restmitteln der Bundesförderung „Bildung und Teilhabe“. „Im ersten Jahr hatten wir eine Auslastung der Mittel von 65 Prozent, im vergangenen Jahr waren es 100 Prozent und in diesem Jahr sogar 150 Prozent, die durch die Restmittel noch gedeckt waren“, erklärt Trenka. Das Programm und damit die Förderung in Höhe von rund 28 000 Euro pro Jahr enden im August 2019.

„Kultur-Teil ist einmalig in Schleswig-Holstein, andere Städte bundesweit fragen nach, wie das geht“, sagt Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras. Das Programm ist bei dem Bundeswettbewerb für kulturelle Bildungspartnerschaften „Mixed Up“ im Finale. Es gebe zwei Anreize für die Politik, sich für eine Fortführung zu entscheiden, so Trenka: Zum einen hat die „Jutta- & Dr.-Thomas Kittel-Stiftung“ aus Aukrug angekündigt, das Projekt im Falle einer Fortführung für drei Jahre mit insgesamt 25 000 Euro zu fördern. Und um die Vernetzung der einzelnen beteiligten Bildungseinrichtungen zu intensivieren, nimmt Neumünster an dem Projekt „K2 - Kulturelle Netzwerke in Kommunen und Regionen“ teil.

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