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Bönebüttel : Kultur in der Kapelle lockte 350 Besucher

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Seit 2011 gibt es regelmäßig Erheiterndes und Besinnliches. Im Mai wird die 25. Veranstaltung besonders gefeiert.

Bönebüttel | Die Reihe Kultur in der Kapelle in Husberg hat sich mittlerweile etabliert, das zeigt die steigende Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr. „Wir haben eine ganz Reihe von Stammbesuchern aus der Nähe. Aber auch Kulturfreunde aus Neumünster kommen regelmäßig“, sagte Mitorganisatorin Inge Heuchert. Am Freitag gab es zum Beispiel wieder das beliebte Rudelsingen.

Seit 2011 gibt es regelmäßig Erheiterndes und Besinnliches in der Kapelle am Hasenredder, im Mai wird die 25. Veranstaltung besonders gefeiert. Inge Heuchert macht es spannend: „Die Vorbereitungen dafür laufen schon, mehr wird aber noch nicht verraten“.

Auf ein kulturell reiches Jahr 2014 blicken die 14 Organisatoren der Reihe Kultur in der Kapelle zurück. Insgesamt etwa 350 Besucher kamen zu den fünf Veranstaltungen in den Gemeinderaum der Husberger Martinskapelle und genossen Lesungen und musikalische Unterhaltung. So gab im April zum Beispiel Heide Simonis Passagen aus ihrem Buch „Alles Märchen“ zum Besten und das Neumünsteraner Duo Hanne Jensen und Jochen Korte präsentierte selbstverfasste Gedichte und Chansons. Die meisten Menschen ließen sich im November von Ute Reinhardts Lesung über Erich Kästner anlocken. „Da verwandelte sich der Gemeinderaum in eine gemütliche Kaffeestube“, resümierte Inge Heuchert. Ihr persönlich gefallen die Lesungen am besten, in der die Menschen sich ganz dem Zuhören hingeben können. „In unserer eher hektischen Welt die Ruhe zu finden, wenn jemand eine Geschichte vorliest, das finde ich klasse“, sagte sie.

Ein besonderes Merkmal jeder Veranstaltung ist die Atmosphäre des Persönlichen und Herzlichen, die die Macher verbreiten. Das geht los bei der Begrüßung am Eingang und findet sich weiter in der stets aufmerksam und liebevoll gestalteten Dekoration der Tische und des Raums. Außerdem kümmert sich Barabara Schael darum, dass im Gemeinderaum immer neue Bilder ausgestellt werden.

Schwierigkeiten, ein Programm auf die Beine zu stellen, haben die Organisatoren nicht. „Unsere Künstler genießen die familiäre Atmosphäre“, meint Inge Heuchert, fügt allerdings hinzu: „Aufgrund unseres Budgets stehen die Künstler bei uns noch nicht Schlange.“
 

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