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Kunstflecken : Künstler bereicherten sich gegenseitig

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

80 Menschen hatten sich für die Ausstellung „Mach Kunst“ beworben. Skulpturen, Textilkunst und Malereien aller Couleur wurden gezeigt.

shz.de von
erstellt am 15.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Neumünster | „Mach Kunst“ lautete der Titel einer ganz besonderen Ausstellung, die gestern im Rahmen des Kunstfleckens im Foyer der Stadthalle zu sehen war. Der Verein zur Förderung des Kunstschaffens, Art & Vielfalt, hatte bereits im Mai dieses Jahres eine Ausschreibung gestartet: Laien-Künstler aus Neumünster und dem Umland sollten sich mit ihren Arbeiten bewerben.

Die überragende Resonanz überraschte die Macher. „80 Kunstschaffende haben sich beworben. Das hat unsere Erwartungen völlig übertroffen, dass wir anfangs schon Angst hatten, die Sache wachse uns über den Kopf. Jetzt können wir von einem richtigen Erfolg sprechen“, sagte Barbara Schael von Art & Vielfalt. Ebenso angetan war sie von der Vielfalt, die die Ausstellung zu bieten hatte. Skulpturen, Textilkunst, Malereien aller Couleur und sogar zwei Clowns präsentierten ihre Darstellungs-Kunst. Die Idee hinter der Ausstellung war es unter anderem auch, dass die Künstler sich miteinander kurzschließen und austauschen. Und das klappte offenbar sehr gut. Robert Hirse, der eine „miniaturistische Rauminstallation“ präsentierte, kam mit anderen Hobbykünstlern zwanglos ins Gespräch, wie er berichtete.

Regina Eggers und Ute Welz freuten sich über die Resonanz, die ihre Kunst erfuhr. „Wir malen im Malkreis der Brücke Neumünster. Wir freuen uns sehr, dass man uns und unsere Arbeit hier ernst nimmt“, sagte Regina Eggers. Künstlerin Tatjana Großkopf freute sich über Tipps und Tricks, die sie von ihren Künstlerkollegen vor Ort gelernt hat. „Das sind Tipps, an die man als Einzel-werkender kaum herankommt“, sagte sie. „Den Organisatoren zolle ich meinen Respekt für das, was sie hier auf die Beine gestellt haben“, ergänzte Großkopf. Die Kunst ist für die Aukrugerin, die in Neumünster als Dozentin arbeitet, auch beruhigend und meditativ, wie sie sagte. Während der Ausstellung sang sie immer mal wieder und begleitete sich selbst mit einer keltischen Harfe.

Sünne Höhn vom Kulturbüro der Stadt lobte die Ausstellung als „ein Geschenk und eine Bereicherung für unseren Kunstflecken“. Und ein Besucher merkte an: „Beeindruckend, wie viele Kunstschaffende in Neumünster leben.“

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