zur Navigation springen

Daldorf : Kühle Herbstluft und Sonne spornten die Hunde an

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im Erlebniswald Trappenkamp gab es zwei Tage lang Schlittenhunderennen.

Neumünster | Dunst, kühle Herbstnässe und einige leichte Regenfronten begleiteten am Sonnabend den Auftakt des 16. internationalen Schlittenhunderennens im Erlebniswald Trappenkamp. Nach einer durch die Zeitumstellung um eine Stunde verlängerten Nacht begrüßte gestern eine strahlende Spätherbstsonne die Musher, wie die Fahrer genannt werden, und die Schlittenhundegespanne. „Die kühle Herbstluft ist gut für die Hunde“, meinte Levke Ose Erichsen, Sprecherin vom Schlittenhunde Sportverein Nord (ssvnord). Und im großen Fahrerlager im Erlebniswald Trappenkamp sei auch ein wenig Regen kein Problem. Durch den sandigen Boden laufe das Wasser schnell ab.

„Die zwei Renntage im Erlebniswald sind ein schöner Saisonauftakt“, meinten Levke Ose Erichsen und ihr Partner Bernd Fedder, für die Trappenkamp zum festen Programm mit ihren Sibirian Huskys gehört. Hier können besonders auch Anfänger bestens Erfahrungen sammeln, bevor es einmal auf schwerere Strecken mit Schnee geht. „Für Herausforderungen wie etwa die deutsche Trans Thüringia oder das schwedische Polardistans Rennen in Särna, wo es über Strecken von 160 Kilometer und mehr geht, sind viel Training und Erfahrung nötig“, sagt Fedder. Dagegen sind die Rennen im Trappenkamper Wald beschaulich. Dafür stehen Spaß, Gemeinschaft, Erfahrungsaustausch und immer wieder zwei tolle Tage im Erlebniswald dagegen.

„Schnee ist nicht alles und Trappenkamp ist eine tolle Veranstaltung. Man muss ohnehin ein wenig verrückt sein“, meinte auch Husky-Freund Torsten Zeigert aus Strahlendorf kurz vor dem Start zum nächsten Lauf. Außerdem seien das Leben und Rennenfahren mit den Hunden etwas ganz Besonderes.

„No snow, but fun“, das Motto für Trappenkamp bringt es auf den Punkt, meinten auch Nachwuchsteilnehmer wie Anke Pries (36) aus Översee bei Flensburg. „Wir sind bestimmt die Langsamsten“, rief sie atemlos im Zieleinlauf. Es war das erste Rennen mit Sibirian Husky Hündin Chiara. Chiara kam aus dem Tierheim. Vor dem Scooter, einer Art Fahrradroller, zeigte sich die Huskyhündin in bester Form und der Spaß am Laufen war ihr anzusehen. „Bis nächstes Jahr“, meinte Frauchen Anke Pries, begeistert über das neue Hobby und die tolle Atmosphäre im Erlebniswald.

www.ssvnord.de






zur Startseite

von
erstellt am 27.Okt.2014 | 08:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen