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Sportentwicklungsplan : KSV: „Anstrengungen nicht zunichte machen“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Kreissportverband wirbt um personelle Unterstützung. Rat entscheidet in Sondersitzung am 17. September

Die Ratsversammlung befasst sich am Dienstag, 17. September, in einer Sondersitzung erneut mit dem Antrag von SPD, Grünen und BFB/Piraten, dem Kreissportverband (KSV) zur Umsetzung des Sportentwicklungsplans (SEP) eine halbe Personalstelle zu bewilligen. CDU und FDP hatten den Punkt am 27. August im Rat wegen offener Fragen vertagt (der Courier berichtete).

Jetzt bezieht der Kreissportverband erstmals in dieser Debatte öffentlich Stellung. „Der organisierte Sport unternimmt große personelle, zeitliche und nicht zuletzt finanzielle Anstrengungen, um seinen Beitrag zur Gesundung des Neumünsteraner Haushaltes zu leisten“, heißt es in einer Erklärung der KSV-Vorsitzenden Ute Freund und ihres Stellvertreters Tim Ramsl für den Sportentwicklungsausschuss. Ihm gehören nicht nur KSV-, sondern auch Vertreter der Sportvereine an.

Bereits in den vergangenen beiden Jahren habe der Sport 213 000 Euro eingespart und damit harte Einsparungen hinnehmen müssen. Den Sportentwicklungsplan umzusetzen, sei sehr zeitaufwendig und rein ehrenamtlich nicht zu bewerkstelligen. „Der organisierte Sport wünscht sich daher nichts weiter als etwas professionelle Hilfe, um die angedachten Ziele gemeinsam mit Stadtverwaltung und den politisch Verantwortlichen verwirklichen zu können.“

Der KSV begrüßt daher den Vorstoß von SPD, Grünen und BFB/Piraten. Ihr Antrag sieht eine Befristung der Projektstelle auf zwei Jahre und einen maximalen Finanzierungsrahmen von 25 000 Euro pro Jahr vor. Bereits in der vergangenen Legislatur waren zwei unterschiedliche Vorstöße – je einer von CDU/FDP und einer von der SPD – in dieser Sache gescheitert.

Der KSV hofft, dass es jetzt mit der personellen Unterstützung klappt. Je schneller man wieder dieses Thema gemeinsam angehe, umso schneller würden Erfolge erzielt. „Wir würden es daher bedauern, wenn aus parteitaktischen Gründen diese Anstrengungen zunichte gemacht würden, denn im Vordergrund kann nur das ‚Wir - für den Sport in Neumünster‘ stehen. Diesen Leitspruch sollten sich alle Ratsmitglieder ins Gedächtnis rufen“, heißt es abschließend.

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