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Nortorf Land : Krogaspe gibt 2500 Euro für die Drehleiter

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Errechnet worden war eine Beteiligung von 4683 Euro für die Dreheliter für die Nortorfer Feuerwehr.

Krogaspe | Mit der Mehrheit der ADW (5 Stimmen) entschied die Krogasper Gemeindevertretung am Montagabend, dass die Gemeinde die Anschaffung der neuen Drehleiter für die Nortorfer Feuerwehr mit 2500 Euro unterstützen wird. Damit bleibt Timmaspe unter dem für die Gemeinden errechneten Verteilungsschlüssel.

Die Nortorfer werben zurzeit in allen Gemeinden im Nortorfer Land um finanzielle Beteiligung, da die Drehleiter zu 50 Prozent in den Umlandgemeinden eingesetzt wird. Die Kosten für die Neubeschaffung werden dabei derzeit auf mindestens rund 500 000 Euro geschätzt. „Es ist nicht unsere verpflichtende Aufgabe, die Drehleiter mitzufinanzieren. Unsere Mittel sind für die Gemeinde. Und es gab bisher auch keinen Einsatz in Krogaspe. Aber wir sollten uns solidarisch zeigen. Deshalb schlage ich die Summe von 2500 Euro vor“, hatte Bürgermeister Nils Höfer (ADW) der Abstimmung vorausgeschickt. Damit lehnten die Kommunalpolitiker die im Beschlussvorschlag benannten 4683 Euro (errechnet nach einem Verteilungsschlüssel für die Gemeinden in Nortorf Land) ab. Geschlossen für die Übernahme der Gesamtsumme sprach sich dabei die Fraktion der KWG (4 Sitze) aus. Dieser gehört auch der Gemeindewehrführer Hans-Heinrich Reimers an.

Beschlossen wurde eine Änderung der Entschädigungssatzung. Der Bürgermeister wird ebenso wie auch schon der Wehrführer, rückwirkend zum 1. Januar den 100-prozentigen Satz (432 Euro jährlich) erhalten. Damit wurde eine Reduzierung auf 90 Prozent aus den Jahren zuvor zurückgenommen. Gleiches gilt für die Sitzungsgelder der Gemeindevertreter und bürgerlichen Mitglieder.

Als bürgerliches Mitglied in den Bau- und Wegeausschuss wurde einstimmig Manuel Kühle gewählt. Der 34-Jährige nimmt damit den Platz von Franz-Josef Böhme ein, der seinen Verzicht erklärt hatte.

Ebenfalls einstimmig erfolgte der Beschluss zur Auftragsvergabe für die Sanierung der Mauer des Grünabfallbehälters am Friedhof.

Nils Höfer berichtete außerdem über ein Treffen mit Neumünsters Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras zum Thema interkommunales Industriegebiet. „Wir haben uns darauf verständigt, in Kontakt zu bleiben. Aber in Neumünster wird ja im Mai der Oberbürgermeister neu gewählt. Außerdem muss die Ratsversammlung noch den notwendigen Grundsatzbeschluss zu einem solchen Projekt fassen. Neuigkeiten sind hier erst im kommenden Jahr zu erwarten“, sagte Höfer.

Eine Absage erteilte der Bürgermeister dem Rauchen in gemeindeeigenen Gebäuden. „Mir
liegt nichts daran, gesellige Runden zu sprengen. Aber die Gemeinde ist verantwortlich und haftbar. Anrufe wegen starkem Rauchgeruch im Sporthus hat es bereits gegeben. Bei einer Anzeige wird es für die Gemeinde dann teuer“, erklärte er.  


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