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Holsteinischer Courier

12. Dezember 2017 | 10:01 Uhr

Wasbek : Kritiker-Trio wehrt sich gegen Vorwürfe

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens erläuterten die zeitlichen Abläufe aus ihrer Sicht.

von
erstellt am 07.Apr.2016 | 07:00 Uhr

Wasbek | Die Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen den Neubau der Wasbeker Turnhalle wehren sich gegen die Kritik, sie hätten zu spät versucht, das im September 2015 von der Gemeindevertretung beschlossene Projekt zu stoppen. Die möchte nämlich die alte Turnhalle, die derzeit abgerissen wird, durch eine Zweifeldhalle ersetzen (siehe Text oben). Diese Lösung erscheint den Kritikern jedoch zu teuer.

„Die Idee eines Bürgerentscheids hatte die BMW-Fraktion seit dem Frühjahr 2015 und forderte mehrfach den Bürgermeister dazu auf, ein Bürgerbegehren durchzuführen, um für das geplante Vorhaben die Rückendeckung der Wasbeker abzuwarten. Nur weil der Bürgermeister nicht tätig wurde, haben sich die Unterzeichner am 17. Dezember 2015 bei der Kommunalaufsicht beraten lassen und zugleich dem Bürgermeister den beabsichtigten Bürgerentscheid mitgeteilt. Mehr als die erforderlichen 188 Anträge, die formal und inhaltlich mit Stadt- und Kreisverwaltung abgestimmt waren, wurden bei der Stadtverwaltung am 6. März 2016 abgegeben“, erklärten Lars Jöhnk, Uwe A. Pauschardt und Manfred Saggau (BMW).

Gleichzeitig werfen sie Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff (CDU) vor, Fakten zu Gunsten der teureren Lösung geschaffen zu haben. „Der Bürgermeister wartete den Bürgerentscheid über eine preiswertere Hallen-Lösung nicht ab, weil er befürchten musste, dass sein Vorhaben mit 2 Millionen Euro Schulden per Bürgerentscheid abgelehnt wird“, so die Kritiker weiter.

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