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Holsteinischer Courier

18. Dezember 2017 | 21:54 Uhr

Kritik ja, aber differenziert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 18.Sep.2015 | 14:27 Uhr

Bei jedem Zirkus-Gastspiel wird erbittert diskutiert: Gehören Wildtiere in den Zirkus? Werden die Tiere gezwungen? Man sollte nicht alle Zirkusse über einen Kamm scheren, sondern differenzieren. Bei Krone lädt man auch die Gegner offensiv ein, die Proben zu beobachten, die Ställe und Tiere zu inspizieren. Die Amtstierärztin spricht nach ihrer Kontrolle von „vorbildlicher Verfassung“. Das gilt für die Bindung zu den Trainern (sind das noch wilde Tiere?) und auch für die Beschäftigung der Tiere. Denn für Tiere in Menschenobhut ist Langeweile das Schlimmste – dann sieht man typische Verhaltensauffälligkeiten. Mancher gefiederte Exot rupft sich in Privathaltung die Federn aus. Im Zirkus fliegen die Papageien, rennen die Pferde, springen die Tiger – würden sie in freier Wildbahn etwas anderes tun? Wirken sie gequält oder verstört? Man soll weiter genau hinschauen – aber differenziert.

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