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Rendsburger StraSSe / Max-Johannsen-Brücke : Kreisel-Debatte zurück im Bauausschuss

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Stadtteilbeirat Gartenstadt scheiterte im Rat mit einem Antrag zum zügigen Ausbau

Neumünster | Der Streit um den Kreisverkehr auf der Kreuzung Rendsburger Straße / Max-Johannsen-Brücke geht in die nächste Runde: In der Ratsversammlung scheiterte jetzt ein Antrag aus dem Stadtteilbeirat Gartenstadt, von den Kreiselplänen für die Kreuzung wieder Abstand zu nehmen und den Verkehrsknoten stattdessen mit einer zweiten Geradeausspur über die Rendsburger Straße zu entlasten. Auf Antrag der CDU wurde der Vorschlag zur weiteren Beratung in den Bauausschuss überwiesen.

Genau dort hatte die CDU im Februar die erneute Prüfung des schon einmal gescheiterten Kreisverkehrs durchgesetzt, auch zum Ärger des Stadtteilbeirats, der sich eine zügige Verbesserung der Verkehrsflüsse auf der Kreuzung wünscht. „Wir erwarten Taten und nicht noch längeres Warten durch wiederholte Prüfaufträge“, heißt es deutlich entnervt in dem vom Beirat eingebrachten Ratsantrag, der jetzt wieder im Bauausschuss landet.

Grund für den Ärger: Erst im Dezember 2012 hatte sich der Bauausschuss ausgiebig mit dem Für und Wider des Kreisels befasst und sich damals gegen den Ausbau entschieden.

Wegen der erneuten Prüfung der Kreiselvariante hatte die Stadt bereits geplante Fahrbahnsanierungen im Bereich der Kreuzung im Frühjahr zurückgestellt.

Im Stadtteilbeirat möchte man die Kreiseldebatte endlich beenden und pocht auf den zügigen Umbau, um vor allem den Geradeausverkehr über die Rendsburger Straße besser abfließen zu lassen.

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erstellt am 19.Sep.2014 | 07:00 Uhr

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