Holsten-Galerie : Kräne sind bis März weg

Blick vom Parkhausdach: An der Kaiserstraße hat der Rohbau der Holsten-Galerie schon seine zweigeschossige Höhe erreicht.
1 von 2
Blick vom Parkhausdach: An der Kaiserstraße hat der Rohbau der Holsten-Galerie schon seine zweigeschossige Höhe erreicht.

ECE-Bau liegt im Zeitplan. Im Untergrund der Kieler Brücke wurden Schäden festgestellt

von
29. Januar 2015, 07:00 Uhr

Der Bau der Holsten-Galerie kommt nach Angaben von Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras gut voran. Dem Hauptausschuss legte er am Dienstagabend einen seiner regelmäßigen Berichte über die Baufortschritte vor. „Der erste Kran ist schon abgebaut. Bis Mitte März will ECE nach und nach alle Kräne demontiert haben“, sagte Tauras.

Im westlichen Teil der Galerie (am Zob) hat der Bau seine Endhöhe erreicht, und der Innenausbau habe begonnen. Das Richtfest wird am 18. Februar gefeiert (der Courier berichtete).

Die Kanalsanierung und der Ausbau der Bahnhofstraße sind abgeschlossen. Der Endausbau der Kreuzung Bahnhofstraße/Am Teich ist (bei halbseitiger Sperrung) für Juli/August geplant. Auf der anderen Seite, am Konrad-Adenauer-Platz, soll je nach Witterung in Kürze die neue Haltebucht für Krankentransporte vor dem Ärztehaus Kuhberg 5-9 gebaut werden, sagte Tauras.

Die Verwaltung hat von ECE positive Signale für den Bau eines Fahrradabstellplatzes neben der neuen Parkhauseinfahrt erhalten. Zuvor müssen nach Angaben von Tauras aber noch Grundstücksfragen geklärt werden.

Der Kuhberg erhält beiderseits der Gänsemarkt-Kreuzung eine dritte Auto-Fahrspur. Vor dem Kuhberg-Karree ist geplant, die Fahrbahn in Richtung Osten zu verschieben (der Courier berichtete). Bei Untersuchungen wurden allerdings Schäden am Brückenbauwerk der Kieler Brücke festgestellt, die zeitgleich mit der Verbreiterung und Verlegung der Fahrbahn beseitigt werden sollen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Döring fragte nach, ob man dort einfach so arbeiten könne. „Meiner Erinnerung nach ist der Untergrund dort wegen der Versorgungsleitungen der Stadtwerke sehr schwierig. Ist das mit SWN abgestimmt?“, fragte Döring. Antwort des Oberbürgermeisters: „Davon gehe ich aus.“
 

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen