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Neumünster-Gartenstadt : Krähe fängt Feuer: Flächenbrand am Bahndamm

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Bahnstrecke zwischen Neumünster und Rendsburg musste gesperrt werden. Grund war ein Vogel.

Neumünster | Zu einem äußerst ungewöhnlichen Einsatz musste die Berufsfeuerwehr am Montagmittag mit einem Löschfahrzeug an den Bahndamm in der Gartenstadt ausrücken. Am Aalbrooksweg standen etwa 50 Meter Böschung in Flammen. Auslöser des Feuers war laut Bundespolizei eine brennende Krähe.

Nach Angaben von Bundespolizei-Sprecher Hanspeter Schwartz hatte sich der Vogel gegen 12.45 Uhr auf einen unter Strom stehenden Schaltkasten einer Oberleitung gesetzt. Daraufhin geriet offenbar das Gefieder in Brand. Die Krähe stürzte ab und setzte am Boden die knochentrockene Böschung des Bahndamms in Brand. Die sofort alarmierte Streife der Bundespolizei konnte den verbrannten Vogel nur noch tot bergen. Drei Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr löschten den Brand dann recht schnell. Menschen wurden nicht verletzt.

Für die Einsatzmaßnahmen war die Bahnstrecke zwischen dem Hauptbahnhof und Rendsburg von 12.50 bis 14 Uhr voll gesperrt. Ersatzbusse fuhren. Es kam zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Experten sollen nun klären, warum die Krähe Feuer fing. Normalerweise können Vögel ohne Probleme auf Hochspannungsmasten sitzen, ohne dabei Schaden zu erleiden.

 

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erstellt am 20.Jun.2017 | 07:00 Uhr

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