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Muttertagskonzert : Konzert mit Sonnenschein-Faktor

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mädchen-Musikzug bot auf seinem Muttertagskonzert einen bunten Melodien-Strauß / 340 Gäste waren begeistert / Auch viele Väter waren da.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Neumünster | „Sie hören das Schiff pompös ablegen, dann rocken die Maschinen und schließlich können Sie sich zur sanften Melodie in die Liegeschaukel begeben“: Launig kündigte Hans-Georg Wolos, musikalischer Leiter des Mädchen-Musikzuges, den Titel „Pacific Dreams“ an – und versprach nicht zuviel. 340 Besucher des Muttertagskonzerts genossen gestern Nachmittag das vielseitige Repertoire des bekannten Orchesters. Ein Seitenhieb auf den Eurovisions-Grand-Prix hatte Wolos auch in petto: „Gestatten, ich bin Hans Wurst.“

Der Musikchef hatte zum Muttertag einen bunten Melodien-Strauß zusammengestellt. Nach dem Auftakt mit „Musik ist Trumpf“ und der Reise in die Südsee weckten die Mädchen sprichwörtlich mit dem bekannten Wham-Titel („Wake me up before you go“) auch die letzten auf, ließen die Herzen bei „Killing me softly“ dahinschmelzen und ließen mit kräftigem Bläsereinsatz, Flötentrillern und bombastischen Trommelakzenten die „Glorreichen Sieben“ mitreißend durch die Prärie reiten – musikalisch bestachen die 32 Mädels mit präzisen Einsätzen und Tempiwechseln. Sie meisterten auch „Concerto d’Amore“ von Jacob de Haan, das sie erstmals aufführten – ein Stück mit einer sehr hörenswerte Mixtur von barocken, poppigen, swingenden und getragenen Elementen. Als weitere Schmankerl für die Ohren gab es das schmissige „Hawai-5-O“ auf die Ohren, aber auch „I dreamed a dream“ aus „Les Misérables“. Ein musikalisches Dankeschön für die „Mutter der Kompagnie“ erhielt überraschend Geschäftsführerin Gerlinde Gullert mit „One Moment in Time“ und war gerührt.

Einen neunköpfigen Fanclub hatte Paulina Jentsch (14) dabei: Neben Mutter Regina Jentsch (44), einst MMN-Mädel (Saxofon), waren Oma Brigitte Sobotta (70), der Vater und Opa von Paulina, die Mutter, Schwester und Nichte von Jan Fitschen, dem Freund von Regina Jentsch, angereist. Dieser war zum ersten Mal auf einem Muttertagskonzert: „Hochklassige Musik, nicht nur klassische Blasmusik und alte Kamellen, sondern auch Modernes wie Wham oder Roberta Flag“, urteilte er. Brigitte Sobotta lobte: „Das ist wirklich eine Leistung, die sie bringen.“

Für stolze 600 Einsätze wurde Eliza Gülzow (24, Schlagzeug) geehrt. Die Meeresbiologin-Studentin hatte es sogar geschafft, von Helgoland oder Göttingen aus dabei zu sein, erzählte Gerlinde Gullert voller Hochachtung. Beachtliche 400 Einsätze ist Michelle Folster (19, Klarinette) dabei; geehrt wurde außerdem Kaja Paffendorf (16, Posaune) für 100 Einsätze.

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