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22. Oktober 2017 | 05:01 Uhr

Nordjob : Kontakte zur Arbeitswelt

vom

Über 1800 Schüler nutzen die Ausbildungsmesse in den Holstenhallen zu ersten Gesprächen mit künftigen Arbeitgebern.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 07:42 Uhr

Neumünster | Zum neunten Mal öffnete gestern die Ausbildungsmesse Nordjob in den Holstenhallen ihre Tore. 52 Unternehmen und Hochschulen stellen sich vor und informieren über Ausbildungsberufe und Studiengänge. 1800 Schüler aus der Region - 500 mehr als noch im vergangenen Jahr - nutzen auch heute noch die Gelegenheit, mit verschiedenen Firmen oder mit Auszubildenden ins Gespräch zu kommen und schon mal einen ersten positiven Eindruck zu hinterlassen.

Aber auch Unternehmen tun gut daran, sich realistisch und transparent zu präsentieren, denn in punkto Azubi-Nachwuchs gehe der Trend "unverändert in Richtung knapp und knapper", verdeutlichte Rainer Bock, Vize-Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Kiel. Insbesondere die Baubranche im Land habe enormen Bedarf. "Jugendliche haben derzeit hervorragende Chancen und sind durchaus in der Lage, erstmal auszuloten, was der jeweilige Ausbildungsbetrieb überhaupt bietet. Die Anforderungen an die Auszubildenden bleiben aber unverändert hoch mit steigender Tendenz", sagte Bock.

Die Nordjob ist keine Konsummesse. Die meisten Schüler, die alle ein Jahr vor ihrem Schulabschluss stehen, haben vorab feste Gesprächstermine mit den Firmen ausgemacht - insgesamt 4000 Terminvereinbarungen wurden getroffen, deutlich mehr als in den Vorjahren.

Von Februar bis April dieses Jahres waren Mitarbeiter des Instituts für Talententwicklung unter Dr. Roderich Stintzing in Neumünster und den Nachbarkreisen an 40 Schulen - von der Regionalschule bis zum Gymnasium - in 100 Klassen vorstellig, um auf die Nordjob vorzubereiten. Viele Schüler nutzten die Chance und brachten brachten ihre Bewerbungsunterlagen zur Messe mit, um sich von Personalchefs noch Tipps und Ratschläge zu holen. Sebastian Radtke (20) und Lukas Heesch (21), beide Auszubildende im dritten Lehrjahr bei Sauer Danfoss, kamen gestern mit vielen Jugendlichen ins Gespräch. "Auffällig ist, dass die Leute, die sich für unsere Firma interessieren, sehr gut vorbereitet sind und schon viel über die Firma wissen", lobten die beiden.

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