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ECE-Einkaufszentrum : Konstruktive Kritik statt Protest gegen die Holsten-Galerie

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung stellten ECE-Mitarbeiter unter anderem das Logo des Einkaufszentrums vor.

von
erstellt am 10.Apr.2014 | 06:15 Uhr

Neumünster | Die Diskussion um das neue Einkaufszentrum scheint beendet. Das Interesse an der Bürgerinformationsveranstaltung der ECE war verhalten. Die knapp 40 Besucher zeigten sich aufgeschlossen gegenüber den präsentierten Bau- und Baustellenplänen und die ECE-Mitarbeiter nahmen sogar einige der Vorschläge aus dem Publikum auf, um weiter darüber zu diskutieren.

Wie zuvor bei einer Versammlung der Privat- und Geschäftsleute aus Kaiser-, Bahnhof-, Fabrikstraße und Am Teich zeigten Projektdirektor Marcus Janko und Chefbauleiter Eberhard Sturm, wie sie sich die Bauplanung in der Zeit bis zur Eröffnung im Herbst 2015 vorstellen. Neu an der Präsentation waren Entwürfe, auf denen das Logo der Holsten-Galerie zu sehen ist. Das „H“ steht nicht nur für Holsten, es soll auch Neumünsters Rolle als Pferdestadt symbolisieren und an das Brandzeichen der Holsteiner erinnern. Die Farbe Orange soll sich durch die gesamte Innengestaltung ziehen.

Bei der anschließenden Fragerunde spielten aktuelle kommunalpolitische Themen eine Rolle: Ob der Gänsemarkt ähnlich gepflastert wird wie der Großflecken, wollte eine Anwohnerin wissen. „Nein“, war die klare Antwort von Janko. Der Belag soll großflächiger werden, so dass man weder mit Rollstuhl noch mit Stöckelschuhen Probleme bekommt.

Sorgen, es könnte während der Bauphase zu Staus in der Innenstadt kommen, nahm Janko ernst: „Es wird Beeinträchtigungen geben, aber wir haben alles getan, um die Belastungen in Grenzen zu halten.“ Wenn im November die Ausbauarbeiten beginnen, soll beispielsweise ein Logistiker den Verkehr regeln. „Über das Internet wird dann festgelegt, wann welcher Lkw wo was anliefern darf“, erklärte Janko.

Die Anregung, die zwei am Gänsemarkt geplanten Gastronomiebetriebe könnten länger als das Center geöffnet haben (9.30 bis 20 Uhr), nahm Janko aufgeschlossen entgegen. „Das müssen wir mit der Stadt besprechen, aber ich halte es für eine sinnvolle Idee.“ Ebenso nahm er den Vorschlag auf, das Parkhaus in der Kaiserstraße könnte rund um die Uhr geöffnet haben.

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