Stadtplanung : Kommt jetzt noch der zweite Verkehrsversuch?

So ist es heute: Von der Rendsburger Straße aus biegen  Autos nach links in die  Johannisstraße ein. Für den „kleinen Verkehrsversuch“ müsste die Einbahnrichtung umgedreht werden.
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So ist es heute: Von der Rendsburger Straße aus biegen Autos nach links in die Johannisstraße ein. Für den „kleinen Verkehrsversuch“ müsste die Einbahnrichtung umgedreht werden.

Die beschlossene Testphase für den Bahnhofsplatz steht noch aus. Im November will die Bauverwaltung ein Konzept vorlegen

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13. Oktober 2013, 08:45 Uhr

Die Verkehrssituation im Stadtzentrum könnte in den kommenden Monaten noch komplizierter werden: In der Debatte um den Verkehrsversuch auf dem Großflecken ist fast untergangen, dass der Stadt bald noch ein zweiter, kleiner Verkehrsversuch rund um den Bahnhof bevorsteht.

Zur Erinnerung: Als Alternative zum (teuren) Kreisverkehr-Umbau auf dem Bahnhofsvorplatz hatte die Stadtplanung im Frühjahr eine neue Verkehrsführung im Bahnhofsumfeld vorgeschlagen. Um den Bahnhofsplatz zu entlasten, sollen Autofahrer auf dem Kuhberg stadtauswärts über die Kieler Straße, Johannisstraße und Rendsburger Straße umgeleitet werden. Die Einbahnregelung in der Johannisstraße müsste dazu umgedreht werden. Im April hatte der Bauausschuss beschlossen, die Idee versuchsweise zu testen. Der Versuch sollte wesentlich kürzer laufen, aber ebenfalls in der Zeit der Großflecken-Sperrung (der Courier berichtete).

Bislang hat die Verwaltung allerdings keinen Vorschlag unterbreitet, wie und wann sie den kleinen Verkehrsversuch umsetzen will. Ob es tatsächlich zu der Umleitung kommt, ist derzeit allerdings offen: Thorben Pries, Büroleiter des (urlaubenden) Oberbürgermeisters, wollte gestern lediglich bestätigen, dass die Bauverwaltung dem Bauausschuss in der kommenden Sitzung am 14. November eine Vorlage zum Thema einbringen wolle. Was die Verwaltung darin vorschlägt, wollte der Büroleiter nicht verraten.

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