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Holsteinischer Courier

16. August 2017 | 17:51 Uhr

Koglin bleibt Chef des Kulturvereins

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bei den Vorstandswahlen auf der Jahreshauptversammlung des Kultur- und Verschönerungsvereins Bordesholmer Land (KVBL) vorgesten Abend im Gewölbekeller wurden der Vorsitzende Reinhard Koglin sowie seine beiden Stellvertreter Dieter Randig und Nils Claussen erneut für vier Jahre einstimmig gewählt.

Vorstandsbeisitzerin bleibt Ute Kulm, während Ralf Dieter Ladwig nicht mehr als Besitzer für den Vorstand zu haben war. Zur neuen Kassenchefin gewählt wurde Beate Mahler von der Bordesholmer Sparkasse, nachdem sich Sven Jahnke nach zwölf Vorstandsjahren verabschiedete.

In seinem Rechenschaftsbericht hob Reinhard Koglin hervor, dass sich der Verein eines führenden Einflusses auf die kulturelle Bedeutung des Ortes und seiner Umgebung erfreuen kann. Ausdruck dafür sei besonders die Vereinsmesse gewesen, die 2013 mit großem Erfolg aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Vereins organisiert wurde. Auf Wunsch der 60 mitwirkenden Vereine wird es in zwei Jahren eine Folgeveranstaltung geben. Auch soll im Juni in mehreren Veranstaltungen der vor 500 Jahren verstorbenen und in der Klosterkirche bestatteten Herzogin Anna von Brandenburg gedacht werden. Ihr ist es zusammen mit ihrem Gemahl Friedrich, dem späteren König von Däne¬mark, zu verdanken, dass in Bordesholm eines der prächtigsten Gotteshäuser in Norddeutschland steht. Dazu passend wird die für September geplante Wiederaufnahme des schon vor sechs Jahren erfolgreich von Bordesholmern geschriebenen, gestalteten und aufgeführten Schauspiels Anna von B. sein. Alle Anna-Aktivitäten sind in einem Flyer nachzulesen, der in Kürze verteilt wird. Abgeschlossen werden soll in wenigen Wochen die vor drei Jahren auf den Weg gebrachte Öffnung und Restaurierung der Gruft von Caspar von Saldern und seiner Familie an der Südseite der Kirche.

Das gesamte Programm für dieses Jahr wird um die 130 000 Euro kosten, finanziert aus Eigenmitteln, Zuschüssen der Kirchengemeinde, von Sponsoren aus der Region sowie aus Zuwendungen aus öffentlichen Töpfen von Gemeinde und Amt sowie Land, Bund und EU.

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