Kösten-Radlern fehlt ein Parkplatz in der Innenstadt

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12. Juni 2015, 16:23 Uhr

Das Verkehrskonzept zum Stadtfest hat sich am ersten Köstentag bewährt. Trotz Sperrungen durch die Großbaustelle an der Holsten-Galerie und Engpässen auf der Autobahn 7 und am Zubringer von der Abfahrt Neumünster-Nord wurden keine größeren Probleme bekannt. Das teilten Polizeisprecher Sönke Hinrichs und Kösten-Chef Stephan Beitz mit. „Es gab keine langen Staus“, hieß es.

Laut Beitz hatten sich unter anderem die Musiker, die am Abend ihren Auftritt hatten, gut auf die Situation eingestellt und waren entsprechend früher losgefahren und pünktlich angekommen. Nach Auskunft der Stadt hatten insbesondere die Neumünsteraner das Auto zum Köstenauftakt lieber stehenlassen. „Das Köstenticket für die SWN-Buslinien für einen Euro wurde gut angenommen“, erklärte Beitz. Viele stiegen bei dem guten Wetter auch aufs Fahrrad, um sich die Parkplatzsuche zu sparen. Doch eine gute Abstellmöglichkeit für das Zweirad zu finden, das gestaltete sich offenbar ebenfalls für viele schwierig. „Es fällt auf, dass manche Räder etwas chaotisch abgestellt wurden“, sagte der Kösten-Chef. So gab es unter anderem Probleme mit wild angeschlossenen Rädern im Rathaus-Innenhof, auf den Standesamtparkplätzen und im Durchgang zum Waschpohl. „Im kommenden Jahr muss dringend eine zentrale Fahrradabstellfläche her“, meinte Stephan Beitz.

Auch wenn sich die meisten Verkehrsteilnehmer bisher an die Regeln zu halten scheinen, so gab es auch in diesem Jahr bereits eine ärgerliche Ausnahme: Am Donnerstagmorgen traute Stephan Beitz seinen Augen nicht, als er über die Holstenstraße lief. Unbekannte hatten dort einfach die Absperrungen zur Seite geschoben und die Straße eigenmächtig freigegeben.

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