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23. Oktober 2017 | 17:05 Uhr

Kluge Debatte über die Freiheit

vom

Schüler der Walther-Lehmkuhl Schule nahmen das Grundgesetz unter die Lupe

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Neumünster | "Das Bewusstsein für Demokratie stärken." Mit diesem Anspruch kamen gestern Vormittag der Jugendschutzbeauftragte der Stadt, Andreas Leimbach, und der neue Bildungsreferent des Jugendverbandes, Markus Böttcher, in die Walther-Lehmkuhl-Schule. Anlässlich des heutigen "Tag des Grundgesetzes" wollten die beiden Vertreter der Stadt die Schüler über Grundlagen von Demokratie und politischer Willensbildung informieren.

Beim 11. Jahrgang des technischen Gymnasiums stießen sie damit auf offene Ohren. Bestens informiert und dabei sehr differenziert kommentierten die Jugendlichen die grundlegenden Aussagen von Leimbach und Böttcher. "Freiheit hat auch Grenzen" wurde von der Hälfte der Schüler bejaht. Die eigene Freiheit dürfe andere auf keinen Fall einschränken, führten die Jugendlichen ihre Überlegungen aus. Einige waren sich nicht sicher. Schließlich gehe es auch um die Freiheit der Gedanken, und die sollte auf keinen Fall eingeschränkt sein, argumentierten die Kontrahenten. Genau dieser Standpunkt lag beispielsweise auch Max Peter Stürck am Herzen: "Freiheit darf keine Grenzen haben." Nur wer frei sei, könne Neues denken und entwickeln, argumentierte der Schüler mit Nachdruck.

Eindrucksvoll widerlegten die Schüler in der Diskussion dabei das Vorurteil, die Jugend sei nur an Konsum interessiert. Artikel 2 des Grundgesetzes, nach dem jeder Mensch das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit hat, wurde von den Schülern einhellig als eine wesentliche Grundlage für demokratisches Handeln genannt.

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