Friedrich-Ebert-Krankenhaus : Klinik-Neubau: 75 Millionen Euro sind verbaut

Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster: So soll es nach der Neubau-Phase aussehen. Das alte Gebäude (vorne) bleibt erhalten.
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Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster: So soll es nach der Neubau-Phase aussehen. Das alte Gebäude (vorne) bleibt erhalten.

Der erste Bauabschnitt ist zu 99,9 Prozent fertig.

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21. Januar 2015, 05:00 Uhr

Neumünster | „Der erste Bauabschnitt des Friedrich-Ebert-Krankenhauses ist zu 99,9 Prozent fertig“, sagt der FEK-Geschäftsführer Alfred von Dollen. Es fehlten nur noch einige baubehördliche Abnahmen, dann könne an der Friesenstraße der Umzug in das neue Bettenhaus beginnen.

Nach der FEK-Apotheke, die schon ihren neuen Standort bezogen hat, sollen nun die Stationen für die sogenannten „schneidenden Fächer“ folgen. FEK-Chef von Dollen nennt als Beispiele die Allgemeine Chirurgie, die Gynäkologie sowie die Unfall- und die Thorax-Chirurgie. Als Zeitziel für den Umzugsbeginn nennt von Dollen das Frühjahr. „Rund 75 Millionen Euro sind damit verbaut“, sagt von Dollen.

Die Räumlichkeiten, die im Altbau beziehungsweise im Haupthaus durch den Umzug frei werden, sollen im Anschluss Stück für Stück saniert werden. Im Herbst 2015 sollen dann zwei Drittel des Friedrich-Ebert-Krankenhauses entweder komplett neu gebaut oder saniert sein beziehungsweise im neuen Ambiente erscheinen. „Das ist unser Bau-Schwerpunkt für 2015“, sagt Alfred von Dollen.

Parallel läuft die Ausschreibung der Architektenleistung für den zweiten Bauabschnitt. Eine Entscheidung über die Vergabe dürfte im April oder Mai fallen. Der FEK-Aufsichtsrat hatte schon im Sommer 2014 beschlossen, den neuen Bauabschnitt mit einem neuen Büro zu planen (der Courier berichtete). „Die bisherigen Unterlagen für den zweiten Bauabschnitt müssen ganz neu überplant werden“, sagt von Dollen.

Ziel ist laut Alfred von Dollen eine „Optimierung der Kosten“ und die Erweiterung des Neubaus um „mindestens zwei zusätzliche Stationen“. Das erkläre auch mit den deutlichen Mehrbedarf gegen über der ersten Planung von vor neun Jahren. Die Kosten für den zweiten Bauabschnitt sind inzwischen von ursprünglich einmal geplanten 59,2 Millionen Euro auf 76,5 Millionen Euro explodiert.

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