Bornhöved : Kletterwand und Seilbahn gewünscht

Eva Kranefoed (drittes Kind von links) wünscht sich ein Klettergerüst. Georgi Dimitrov (viertes Kind von links) hätte gern Fußballtore. Michelle Fritz zeichnete ein Klettergerüst und auch bei Moritz Kranefoed (rechts) standen Klettergerüst und Fußballtore an erster Stelle. Das seien schöne Ideen meinten die Erwachsenen.
Eva Kranefoed (drittes Kind von links) wünscht sich ein Klettergerüst. Georgi Dimitrov (viertes Kind von links) hätte gern Fußballtore. Michelle Fritz zeichnete ein Klettergerüst und auch bei Moritz Kranefoed (rechts) standen Klettergerüst und Fußballtore an erster Stelle. Das seien schöne Ideen meinten die Erwachsenen.

Die Spielplätze in der Gemeinde müssen dringend saniert werden.

shz.de von
17. März 2015, 07:00 Uhr

Bornhöved | Die Bornhöveder Spielplätze sollen modernisiert werden, und dabei sind die Ideen der Kinder und Jugendlichen gefragt.

Noch fehlt das erste Frühlingsgrün und auch die Rasenflächen der Bornhöveder Spielplätze laden mit blassem und schmuddeligem Graugrün wenig zum Toben, Spielen und Herumtollen ein. Ähnlich trostlos sieht es auf einigen Plätzen wie etwa am Moorblick oder am Dielenweg mit den Spielgeräten aus. Viele Geräte sind einfach in die Jahre gekommen. „Manche sind erst fünf Jahre alt. Andere Geräte haben rund 50 Jahre auf dem Buckel“, meinte der Sozialausschussvorsitzende Reinhard Wundram auf dem Spielplatz am Moorblick. Auf der vermutlich vom Dorfschmied gebauten Schaukel hat er selbst als Kind gesessen. „Viele Bornhöveder Geräte kamen jetzt auch nicht mehr durch den Tüv“, erklärte Ursula Schwarz aus dem Sozialausschuss. Die defekten oder nicht mehr den Vorschriften entsprechenden Geräte sind bereits abgebaut. Jetzt sollen neue Geräte für die acht Spielplätze in der Gemeinde angeschafft werden. Dabei sollen die Kinder mitreden und waren eingeladen, ihre Ideen und Wünsche vorzutragen. Fußballtore hatte Georgi Dimitrov (11) vorgeschlagen, eine Kletterwand möchte Michelle Fritz. Ein neues Klettergerüst und vielleicht eine Seilbahn wünschte sich Eva Kranefoed (10).

„75 000 Euro hat die Gemeinde für die Spielplätze in den Haushalt gestellt. Auf den ersten Blick viel Geld, aber bei acht Spielplätzen und den heute hohen Anforderungen an Spielgeräte auch nicht zu viel“, meinte Reinhard Wundram. Außerdem würden sicher über 400 Kinder davon Nutzen haben.  

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen