Feuer in Gartenkolonie : Kleingärtner ist gestorben

Die Feuerwehr löschte die Laube, in der der Besitzer durch die Flammen schwer verletzt wurde. Jetzt starb der Mann. Foto: Krüger
Die Feuerwehr löschte die Laube, in der der Besitzer durch die Flammen schwer verletzt wurde. Jetzt starb der Mann. Foto: Krüger

Brandopfer (67) erlag seinen Verletzungen. Es war ein Unfall.

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15. Februar 2013, 09:23 Uhr

Neumünster | Es war ein dramatischer Rettungseinsatz. Dennoch konnte das Leben des Kleingärtners (67), der am Abend des 31. Januar bei einem Feuer in seiner Laube in der Gartenkolonie Störbrücke an der Boostedter Straße lebensgefährlich verletzt worden war, nicht gerettet werden. Der Mann verstarb gestern in einer Spezialklinik für Brandopfer in Lübeck. Das teilte die Polizei auf Anfrage mit.

Mittlerweile steht auch die Brandursache fest. Nach Abschluss der Ermittlungen geht die Kriminalpolizei von einem Unglücksfall aus. "Es war ein Unfall beim Umgang mit Campinggas. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor", erklärte Polizeisprecher Sönke Hinrichs.

Bei dem Brand war der Einsatzleiter der Feuerwehr, Marc Kutyniok (40), unter Einsatz seines eigenen Lebens dem Verletzten zu Hilfe geeilt (der Courier berichtete). Kutyniok war damals als Erster ohne Gerät an der brennenden und völlig verqualmten Hütte eingetroffen. Er hörte Hilfeschreie aus einem Nebenraum. Ohne Atemschutz und Sauerstoffflasche und völlig auf sich allein gestellte drang der Feuerwehrmann an dem Abend in die Hütte ein. Dabei ging er auf die Knie, um unter die Rauchgrenze zu kommen. Zwischen einem Sofa und einem Tisch eingeklemmt fand er schließlich den Kleingärtner. Der Einsatzleiter riss die Möbel um und packte den Mann am Kragen. Dann zog er ihn aus der Laube ins Freie.

Dort brach der Retter schließlich selbst zusammen. Er hatte eine Rauchgasvergiftung erlitten. Der Feuerwehrmann konnte das Krankenhaus aber nach einer entsprechenden Behandlung nach wenigen Stunden wieder verlassen und war wenige Tage später wieder im Dienst.

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