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Kleinflecken : Kleinflecken muss neu gepflastert werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das alte Pflaster vor dem Museum ist nach wenigen Jahren bereits abgesackt und verrückt. Der Termin für die Sanierung steht noch nicht fest.

Neumünster | Fünf Jahre nach der Fertigstellung des umgebauten Kleinfleckens muss das Pflaster auf der Fahrbahn vor dem Museum schon wieder erneuert werden. Vermutlich durch eingedrungenes Wasser und eine zu starke Belastung sind die Steine auf einer Fläche von 350 Quadratmetern abgesackt und verrutscht. Die damalige Baufirma ist aber mittlerweile insolvent und kann nicht mehr in die Verpflichtung genommen werden. Der Auftrag musste deshalb neu ausgeschrieben werden. Das geht aus der Antwort des Fachdienstes Tiefbau und Grünflächen auf eine Kleine Anfrage der Rats-FDP hervor.

Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums haben zwischenzeitlich die größten Stolperfallen beseitigt. Geplant ist jetzt eine umfassende Sanierung, so dass auch schwere Laster und Busse dort fahren können, ohne weitere dauerhafte Schäden zu verursachen. Dafür sollen das Pflaster und der Unterbau aus Betonrecycling entfernt und durch eine wasserdurchlässigere, 25 Zentimeter starke Schottertragschicht sowie Granit-Großpflaster ersetzt werden. Ob auch die sogenannte Frostschutzschicht erneuert werden muss, steht noch nicht fest. Das ausgebaute Pflaster wird auf dem Bauhof der Stadt zwischengelagert und zu einem späteren Zeitpunkt voraussichtlich auf der gegenüberliegenden Seite des Museums im Gehwegbereich wieder eingebaut. Dort liegt schon seit Monaten die Baustelle zur Öffnung der Schleusau brach (der Courier berichtete). Über die Kosten der Maßnahme machte die Stadt auf Nachfrage keine Angabe.

Ursprünglich sollten die Sanierungsarbeiten bereits laufen – und zwar bis Ende November. Doch es gibt noch ein Problem: Ab 17. November soll der Wochenmarkt wegen des Weihnachtsmarktes vom Großflecken auf den Kleinflecken ziehen. Der Platz wird dann benötigt. Noch in dieser Woche wollen sich Tiefbauer, Verkehrsaufsicht und Marktmeister deshalb an einen Tisch setzen. Sollte eine Sanierung im November nicht mehr klappen, geht es im kommenden Jahr los.

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erstellt am 27.Okt.2015 | 07:45 Uhr

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