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Holsteinischer Courier

17. August 2017 | 23:54 Uhr

Bauarbeiten : Kleinflecken endet in Sackgasse

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Pflaster vor dem Museum muss ersetzt werden. Viele Autofahrer wurden durch die neue Verkehrsführung in die Irre geleitet

Neumünster | Viele Autofahrer steckten gestern am Kleinflecken direkt vor dem Museum Tuch + Technik in der Sackgasse und mussten wenden. Einige nahmen auch verbotenerweise die Abkürzung über den Kleinfleckenplatz bei der Gilde-Eiche und quetschten sich dann an der Buchenhecke durch den Durchlass für Fußgänger.

Die Irr- und Falschfahrer hatten das Sackgassen-Schild in Höhe der Lütjenstraße übersehen und auch nicht mitbekommen, dass die Einbahnstraßenregelung im anderen Straßenarm des Kleinfleckens zurzeit aufgehoben ist. Der Grund für all das: Der Abschnitt direkt vor dem Museum ist für die kommenden fünf Wochen gesperrt, weil dort das Straßenpflaster erneuert werden muss. Es hielt nach der völligen Neugestaltung des Kleinfleckens nur fünf Jahre lang.

Matthias Richter und sein Azubi Bennet Lietz von einer Straßenbaufirma aus Schwentinental nahmen die verrutschten Granitpflastersteine auf und packten sie in sogenannte Big Bags, große Säcke aus Kunststoff. Sie kommen zum Bauhof der Stadt an der Niebüller Straße.

„Drei bis vier Tage werden wir wohl noch brauchen, um das Pflaster hochzunehmen“, sagte Matthias Richter, der heute von weiteren Kollegen verstärkt wird. Nach dem Abtransport der Steine muss der Untergrund auf einer Tiefe von 70 Zentimetern ausgekoffert werden. „Die Frostschutz- und Tragschicht müssen komplett ersetzt werden“, sagte Richter. Das alte gesägte Granitpflaster wird ersetzt durch Pflastersteine, wie die, die auch auf der Straße liegen. Ursprünglich waren vor dem Museum nur Parkflächen vorgesehen, dann aber wurde der Plan geändert. Dem Verkehr mit schweren Bussen und Lkw hielt das Pflaster aber nicht stand (der Courier berichtete).

Ärgerlich für die Stadt: Die alte Baufirma ist pleite und kann nicht in Regress genommen werden. Die Stadt musste den Auftrag neu ausschreiben und auch die Kosten von etwa 65  000 Euro tragen.

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erstellt am 22.Mär.2016 | 08:15 Uhr

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