Bokhorst : Kleine Tradition: Viel Musik und Feuerwerk

Während der Bokhorster Posaunenchor in der Heilig-Geist-Kirche den Abendgottesdienst mit Pastorin Andrea Simowski begleitete, bereitete die Schillsdorfer Feuerwehr am Gemeindehaus das Feuerwerk vor.
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Während der Bokhorster Posaunenchor in der Heilig-Geist-Kirche den Abendgottesdienst mit Pastorin Andrea Simowski begleitete, bereitete die Schillsdorfer Feuerwehr am Gemeindehaus das Feuerwerk vor.

Gemeinde, Posaunenchor und Feuerwehr sorgten für einen gelungenen Jahresabschluss von gut 100 Zuhörern.

shz.de von
02. Januar 2015, 08:00 Uhr

Bokhorst | Funkelnde Blitze, Donner und Sternenregen, gute Laune und klangvolle Musik vom Posaunenchor – das war das Rezept der Bokhorster Kirchengemeinde am Silvesterabend für einen gelungenen Jahresschluss.

Nach dem besinnlichen Abendgottesdienst mit Pastorin Andrea Simowski in der zur runden Kirche umgebauten Heilig-Geist-Kirche hatten die Feuerwehr und der Posaunenchor zum Platzkonzert und Feuerwerk am Gemeindehaus eingeladen. Mit stimmungsvollen Klängen aus Sarabande von Friedrich Wilhelm Händel, Musik aus dem Film „Fluch der Karibik“ und der ehemals schottischen Ballade „Nehmt Abschied, Brüder“ verzauberten die 16 Musiker aus dem Posaunenchor die gut 100 Zuhörer und Zuschauer, die sich am Gemeindehaus versammelt hatten.

Dazu lieferten Feuerwerker Norbert Hinrichs und die Schillsdorfer Feuerwehr fast acht Minuten lang einen feurigen, blitzenden, krachenden und zischenden Rahmen, der den Platz in farbenfrohe Lichter tauchte. Zum vierten Mal feierten die Bokhorster jetzt in dieser Form ihren Jahresabschied rund um den Kirchturm. „Das ist bereits eine kleine liebgewonnene Tradition“, freute sich Jens Jensen, Leiter des Posaunenchors.

An rund 50 Orten haben die Musiker allein in der Weihnachtszeit und bis Neujahr gespielt. Zum Feuerwerk spielten die Musiker dieses Mal bei geöffneten Fenstern im Gemeindehaus statt draußen vor der Tür. Die vielfältige Musik in der Kirche und rund herum, das gehört in Bokhorst inzwischen genauso dazu wie die vielen kleinen und großen Veranstaltungen im Jahreslauf. „Auf dieses Stück lebendiger Gemeinschaft können wir stolz sein“, meinten nicht nur die Feuerwehrmänner und Musiker aus dem Posaunenchor. Am Ende hieß es für alle: „Guten Rutsch – und bleibt gesund!“

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