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Neue Krippe : „Kleine Raupe“: Zehn neue Plätze in Wittorf

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ab 18. November beginnt der Betrieb. Fünf Anmeldungen und zurzeit vier Mitarbeiterinnen gibt es schon.

Es ist zwar noch nicht alles fertig. „Aber am 18. November beginnt hier das Leben in allen Facetten“, sagte Kristin Walle. Die Leiterin der Krippe „Kleine Raupe“ weihte gestern gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras und Lebenshilfe-Geschäftsführer Hans-Joachim Hirsch die neuen Räume an der Wittorfer Straße 130 a-c ein. Zehn Kinder unter drei Jahren sollen hier betreut werden.

Träger ist die Neue Arbeit – Region Kern, eine Tochtergesellschaft des Lebenshilfewerks. Für die zehn Krippenplätze wurde an das Gebäude der pädagogischen Frühforderung der Lebenshilfe angebaut. Der Bau kostet 359 000 Euro. 131 000 Euro kommen aus dem Krippen-Investitionsprogramm des Bundes, 192 000 Euro steuerte die Stadt als Zuschuss bei, der Rest sind Eigenmittel.

„Das ist eine Menge, aber gut investiertes Geld. Bildung fängt in der Kita an“, sagte OB Tauras und lobte die Neue Arbeit/Lebenshilfe als wichtigen Partner. „Die Stadt ist nicht allein, viele freie Träger helfen“, sagte Tauras. Bis zum Jahresende will die Stadt für 40 Prozent der Kinder unter drei Jahren Betreuungsplätze in Krippen oder bei Tagesmüttern geschaffen haben (siehe nebenstehenden Artikel). Hirsch: „Wir hoffen, einen kleinen Beitrag zu leisten, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz zu erfüllen.“

Fünf Anmeldungen und zurzeit vier Mitarbeiterinnen gibt es schon für die Kleine Raupe. Die neue Krippe soll für Kinder und Eltern ein Ort der Sicherheit sein und eine Umgebung schaffen, in der die Kleinen „ihre Umwelt mit allen Sinnen erforschen können“, sagte Kristin Walle. Als „anregendes Lernfeld“ ist die Kleine Raupe mit einem Gruppenraum, einem Ruhe-/Schlafraum, Küche, Garderobe, Wickelbereich mit Dusche und WC bestens ausgerüstet – das Mobiliar natürlich kleinkindgerecht im Miniaturformat.

Die Räume sind hell und freundlich. Die kleine Bewegungshalle und den sogenannten Matsch-Raum gab es schon zuvor bei der Einrichtung der pädagogischen Frühförderung. Sie werden, ebenso wie die große Spielfläche mit der Sandkiste im Freien, auch von der Krippe genutzt.

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erstellt am 31.Okt.2013 | 17:00 Uhr

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