zur Navigation springen

Kunstflecken : Kleine Fleckenkunst: Viel Handwerk für kleine Hände

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Kulturfestival der Stadt hat auch Kindern viel zu bieten: Töpferei und Malstationen waren dicht umlagert

von
erstellt am 07.Sep.2015 | 09:00 Uhr

Neumünster | Während sich am Sonnabend am Eingang des Fürsthofs die Erwachsenen um eine der Ba-Da-Boom-Bühnen drängten, gab es im Rest der Straße Kunst für Kinder. „Kleine Fleckenkunst trifft Straßenfest im Fürsthof“ war das Motto dieser Veranstaltung, die das Kulturbüro der Stadt ausgerichtet hat.

„Wir wollten während des Kunstfleckens auch Kunst nur für Kinder bieten“, erklärte Agnes Trenka vom Kulturbüro den Hintergrund. Die Idee wird bereits im vierten Jahr umgesetzt, aber zum ersten Mal im Fürsthof. „Sonst fand die Kleine Fleckenkunst am Kleinflecken statt, aber wir wollten mitten im Geschehen sein“, erläuterte Agnes Trenka den Ortswechsel. „Außerdem haben wir uns entschlossen, ans Ba-Da-Boom anzudocken und haben daher den Kinderliedermacher Matthias Meyer-Göllner für ein Konzert eingeladen.“

Trotz des teilweise heftigen Regens kamen zahlreiche Kinder mit ihren Eltern und hatten viel Spaß an den abwechslungsreichen Angeboten der ansässigen Geschäfte und Verbände. So konnten etwa im Elterngarten die ganz Kleinen magischen Sand durch ihre Händchen rieseln lassen, die Kitas Gartenstadt und Gadeland luden zum Malen ein und das Frauenhaus hatte eine Buttonmaschine mitgebracht, an der die Kinder ihre eigenen Anstecker kreierten. Musik schallte natürlich dank der wechselnden Künstler immer durch den Fürsthof. Besonders beliebt war auch die Stadttöpferei, in der die Leiterin Danijela Pivaševi-Tenne den Kindern zeigte, wie sie an einer Drehscheibe aus einem Klumpen Ton eigene Schälchen machen konnten. „Ich habe einen Fressnapf für meinen Hamster getöpfert“, meinte Marie Christin Yildiz (8) stolz. Und auch ihre Freundin Lara Sophie Zornow (8) hatte Spaß am Formen des Materials: „Ich habe noch nie getöpfert. Es fühlt sich schön glibschig ist. Es ist richtig toll!“ Und wenn es gerade mal nicht regnete, luden die Tochter der Leiterin, Dunja (8), und ihre Freundinnen draußen an einem Stand zum Kneten unter freiem Himmel ein. 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen