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Gross Kummerfeld : Kleidung verschimmelt im Feuerwehrhaus

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im gerade sanierten Willingrader Feuerwehrhaus regiert der Schimmel. In der Fahrzeughalle ist die Einsatzkleidung mit den giftigen Sporen überzogen, und im angeschlossenen Abstellraum riecht es muffig und ungesund.

Im gerade sanierten Willingrader Feuerwehrhaus regiert der Schimmel. In der Fahrzeughalle ist die Einsatzkleidung mit den giftigen Sporen überzogen, und im angeschlossenen Abstellraum riecht es muffig und ungesund. Grund dafür ist die fehlende Belüftung der Räumlichkeiten, die fensterlos und durch ein dicht schließendes Rolltor praktisch hermetisch abgeriegelt sind.

Dies mahnten die Aktiven der Wehr am Dienstagabend auf der Sitzung des Groß Kummerfelder Bau-, Wege- und Umweltausschusses denn auch vehement an. „Eigentlich sind wir nicht einsatzfähig. Es sind ja nicht nur die teuren Jacken und Hosen, auch die Raumluft ist sicher nicht gesund. Einmal ganz davon abgesehen, dass es einfach erbärmlich stinkt“, hieß es.

Das Problem ist bekannt. Bisher ausgeführte Kernbohrungen für eine bessere Luftzirkulation haben jedoch scheinbar nichts gebracht. Nach dem Beschluss der Gemeindevertreter sollen nun ein geeignetes Belüftungsgerät sowie weitere Abluftlöcher Abhilfe schaffen. Die Kosten hierfür wurden von Bürgermeister Jörg Wrage (CDU) mit rund 6000 Euro beziffert.

Die Einsatzkleidung wird jetzt zunächst im Schulungsraum eingelagert. Dies stelle allerdings keine Dauerlösung dar, da der Raum auch von anderen Gruppen aus dem Ort genutzt werde, merkte Ortwehrführer Horst Mielke jedoch gleich dazu an.

Ein weiteres Thema im Ausschuss war die Pflege und Unterhaltung der gemeindeeigenen Wirtschaftswege. Eine Begehung soll hier Aufschluss über die notwendige Reihenfolge der Reparaturarbeiten geben. Rund 7000 Euro stehen dafür im laufenden Haushalt zur Verfügung.
Außerdem soll ein Ortstermin mit der Unteren Naturschutzbehörde vereinbart werden, um das Kappen des Wurzelwerks, das den Gehweg auf der Störstraße stark beschädigt, abzuklären.

Gedanken wollen sich die Fraktionen auch über die Ausweisung von neuen Baugebieten machen. „Nach dem Landesentwicklungsplan kommen für unsere Gemeinde jedoch nur innerörtliche Flächen in Frage. Alles andere wird vom Kreis abgelehnt werden“, erläuterte Jörg Wrage.

In allen Gemeindeteilen werden außerdem noch dringend Wahlhelfer für die Bundestagswahl am 22. September gesucht. Interessierte sollten sich in der Amtsverwaltung melden. Und auch für den Gemeindekaffee am 12. Oktober würde sich Birgit Hamm (SPD) über weitere helfende Hände freuen.





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erstellt am 12.Sep.2013 | 05:15 Uhr

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