Bönebüttel : Klaus Biß feierlich verabschiedet

Rolf Klein (CDU, im Vordergrund rechts) dankte dem scheidenden Gemeindevertreter Klaus Biß (im Vordergrund links) für 44 Jahre im Ehrenamt.
Rolf Klein (CDU, im Vordergrund rechts) dankte dem scheidenden Gemeindevertreter Klaus Biß (im Vordergrund links) für 44 Jahre im Ehrenamt.

Bönebüttels Ortspolitiker trafen sich in neuer Runde

shz.de von
04. Juli 2018, 12:00 Uhr

Bönebüttel | Nach der konstituierenden Sitzung Mitte Juni trafen sich Bönebüttels neue Ortspolitiker Montagabend zur ersten normalen Arbeitssitzung.

Hier hieß es zunächst, die ausgeschiedenen Gemeindevertreter zu verabschieden. Dazu gehörten Timm Kruse (UWG) und Gisela Kummerfeldt (SPD), die an der Sitzung nicht teilnehmen konnten. Anwesend war Tammo Zimmermann (CDU), der zehn Jahre in der Gemeindevertretung dabei war. Außerdem gab es stehenden Applaus für Klaus Biß aus Husberg (CDU), der mit 44 Jahren ehrenamtlichem Einsatz die Liste der altgedienten Bönebütteler Ortspolitiker anführt. Er war stellvertretender Bürgermeister und zwischenzeitlich stellvertretender Amtsvorsteher, aber besonders als Vorsitzender des Finanzausschusses war Klaus Biß kaum aus den Reihen der Ehrenamtlichen wegzudenken. Der Bauausschussvorsitzende Rolf Klein sprach dem dem Altgedienten in einer kleinen Laudatio den Dank der Gemeinde aus. „Manche Sitzung ging früher bis Mitternacht, aber das hat sich im Lauf der Zeit gelegt. Irgendwann habe ich die Lust auf die Finanzen für mich entdeckt und es die ganzen Jahre gern gemacht“, dankte Biß für das Lob.

Für Bönebüttels ausgeschiedenen Bürgermeister Udo Runow soll es eine Extraveranstaltung im September geben, kündigte Nachfolger Jürgen Meck (UWG) an.

Außerdem wurde über die Änderungen des Bebauungsplans Nr. 11 – Mühlenblöcken, in Bönebüttel beraten. Wie Bauplaner Uwe Czierlinski mitteilte, hätte die aktuelle Änderung besonders durch neue Emissionsschutzrichtlinien Nachteile für einen Grundstückseigentümer bedeutet. Da allerdings der alte B-Plan von 1990 für vier Grundstücke Rechtskraft hat, soll dieser Anteil unangetastet bleiben.

Für weitere Grundstücke gelten die neuen Vorschriften, nach denen eine Geruchsbelästigung etwa durch die landwirtschaftliche Tierhaltung nicht über 20 Stunden im Jahr liegen darf. „Kompliziertes Baurecht, aber nicht zu ändern“, meinte der Planer. Jetzt wurde eine Neuauslegung mit den aktuellen Änderungen beschlossen. Außerdem gibt es Unterstützung in der Kinderbetreuung. Im alten Bönebütteler Feuerwehrhaus sollen bis zu fünf unter dreijährige Kinder von einer Tagesmutter betreut werden können, informierte Jürgen Meck.

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