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Grossenaspe : Klänge aus alten Zeiten in der Katharinenkirche

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Isolde Kittel-Zerrer spielte Cembalo und erklärte das Instrument.

von
erstellt am 24.Feb.2015 | 10:38 Uhr

Grossenaspe | Dass man das Cembalo auch gut als Soloinstrument in Szene setzen kann, bewies das Konzert von Isolde Kittel-Zerrer am Sonnabend in der Katharinenkriche zu Großenaspe.

Im Rahmen des Orgelzyklus’ spielte die Hamburgerin vor 90 Besuchern, die, wie der Applaus bewies, die gute Stunde mit der Künstlerin sichtlich genossen.

Virtuos und überzeugend interpretierte die mehrfache Preisträgerin unter anderem Johann Sebastian Bachs Concerto Nr. 9 in C-Dur (BWV 980) sowie die zart anmutende Französische Suite in G-Dur (BWV 816) und die Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll (BWV 903).

Außerdem gab Isolde Kittel-Zerrer, die bereits das erste Konzert dieser Reihe gemeinsam mit drei weiteren Virtuosinnen bestritten hatte, Einblicke in die Hochzeit des Cembalos (15. bis 18. Jahrhundert). „In dieser Zeit wurde sicherlich weniger Orgel als Cembalo gespielt. Denn in den Kirchen war es kalt und der Organist brauchte immer jemanden, der den Balg für ihn bediente. Deshalb wurde es also auch im wörtlichen Sinne in der Kammermusik eingesetzt“, erklärte die Expertin, die an der Hamburger Musikhochschule unterrichtet.

Und wer sich dafür interessierte, durfte am Ende des Konzertes sogar einmal einen Blick in das Cembalo werfen, um dessen ausgefeilte Technik der Tonerzeugung zu bewundern. 

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