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Heidmühlen : Kitagebühr soll um 100 Euro steigen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Erhöhung greift ab Januar / Tresor in Ex-Bank soll für Unikate genutzt werden / Arbeitskreis zur Zukunft der Gemeinde

Heidmühlen | Für die U 3-Kinder, die in der Heidmühlener Kindertagesstätte betreut werden, soll der Elternbeitrag von jetzt 200 Euro auf 300 Euro angehoben werden. Wegfallen wird zukünftig außerdem die Geschwisterermäßigung. Dieser Empfehlungsbeschluss wurde jetzt auf der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse gefasst. „Hintergrund der Erhöhung ist, dass die Betreuung von Kindern unter drei Jahren doppelt so teuer ist wie die Betreuung der Ü-3-Kinder, die für den Regelplatz jetzt 150 Euro zahlen“, erklärte Bürgermeister Geert Uwe Carstensen (CDU).

Da man die Eltern aber nicht belasten wolle, soll die Erhöhung erst ab dem 1. Januar 2017 greifen, da die Landesregierung ab diesem Zeitpunkt vorsieht, an Eltern, die ihr Kind in die Krippe geben, 100 Euro zu zahlen. „Damit bleibt die Beitragserhöhung also für die Eltern kostenneutral“, so Carstensen weiter.

Nach dem bereits vorliegenden Beschluss, auf dem örtlichen Friedhof auch Rasengräber anzubieten, werden die Kosten dafür in Höhe von 1500 Euro nun in die Gebührensatzung eingepflegt. Zudem soll die vorgesehene Fläche zeitnah saniert werden.

Beschlossen wurde außerdem, dass der eingemauerte Tresor im ehemaligen Bankgebäude zukünftig den Bürgern zur Einlagerung von heimatgeschichtlichen Unikaten zur Verfügung gestellt werden soll. „Das können Fotos, aber auch Dokumente sein. Damit blieben die Dinge gesichert vor Ort und könnten bei Bedarf, anders als im Landesarchiv, dennoch jederzeit problemlos eingesehen werden“, erläuterte Carstensen.

Für die Beschaffung des neuen Feuerwehrfahrzeugs (der Courier berichtete) sei die entsprechende Sammelausschreibung jetzt veröffentlicht. „Die Angebote können bis zum 29. Juli eingereicht werden. Außerdem müssen die Anbieter uns ein vergleichbares Fahrzeug vorstellen. Wenn alles gut läuft, müsste die Gemeindevertretung dann im August oder September den Auftragsbeschluss fassen“, berichtete der Wehrführer Hans-Hinrich Pohlmann.

In der Sitzung angeregt wurden die farbliche Gestaltung der Stromverteilerkästen sowie die Umgestaltung des Ablaufs am Volkstrauertag und die Nutzung des Nebenraumes der Kirche zur Unterbringung der Gemeindebücherei. Außerdem soll sich in Kürze ein Arbeitskreis aus Gemeindevertretern und Bürgern bilden, der sich mit der Zukunftsplanung der Gemeinde für die kommenden Jahrzehnte befasst. „Das soll jedoch kein starrer Kreis sein. Einbringen kann sich jeder, der zu einem anstehenden Thema eine Idee hat“, erklärte Bürgermeister Geert Uwe Carstensen.

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