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Schulverband Wasbek : Kita wird in zwei Schritten teurer

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im Durchschnitt fehlen 4350 Euro pro Platz in Wasbek und Padenstedt. Die erste Erhöhung kommt zum 1. Oktober.

Wasbek | Ausführlich wurde auf der Versammlung des Schulverbandes Wasbek ein weiteres Mal die Erhöhung der Elternbeiträge in den Kindertagesstätten in Wasbek und Padenstedt diskutiert. Aufgrund des durchschnittlichen Fehlbetrags von 4350 Euro pro Platz im Jahr waren sich die Mitglieder einig, dass eine Erhöhung von 30 Prozent auf 35 Prozent Elternbeteiligung nicht zu umgehen sei.

Um die daraus resultierende Beitragserhöhung (der Courier berichtete) für die Eltern möglichst moderat zu gestalten, soll diese jedoch jetzt in zwei Schritten erfolgen.

Zum 1. Oktober 2015 werden die Beiträge nach mehrheitlichem Beschluss zunächst um 20 Euro (60 Prozent der errechneten Elternbeteiligung) steigen. Damit wird der Platz in beiden Kitas in der Kernzeit von 8 Uhr bis 12 Uhr zukünftig 128 Euro kosten.

Für das kommende Jahr soll der Elternbeitrag dann auf die vollen 35 Prozent berechnet werden. In welcher Höhe dieser ausfallen wird, konnte noch nicht beziffert werden. Da jedoch weiterhin eine erhebliche Unterdeckung bei den Kita-Kosten besteht, wird es für die Eltern auf jeden Fall noch einmal deutlich teurer werden.

Ebenfalls auf der Tagesordnung standen die Modalitäten für den Neubau einer Zweifeld-Sporthalle in Wasbek (der Courier berichtete). Die Schulverbandsversammlung stimmte diesem Vorhaben mehrheitlich zu. Beschlossen wurde zudem, dass das Grundstück im Besitz des Schulverbandes bleiben soll. Der Gemeinde Wasbek wird ein Erbbaurechtsvertrag mit einer Laufzeit von 99 Jahren vorgeschlagen. Der fällige Erbbauzins soll darin auf 1500 Euro jährlich festgesetzt werden. Für die Nutzung der Halle würde der Schulverband in den ersten drei Jahren eine Nutzungspauschale in Höhe von 22 000 Euro im Jahr zahlen. Danach soll die Nutzungspauschale auf Grundlage der Betriebskosten neu berechnet werden.

Als ärgerlich und nicht nachvollziehbar kritisierten die Mitglieder des Schulverbandes letztlich noch die zunehmende Verschmutzung des Schulhofs mit Hundekot. „Eigentlich muss doch für jedermann klar sein, dass der Schulhof kein Hundeklo ist. Ebenso wie an jeder anderen Stelle sollte es für die Halter eigentlich selbstverständlich sein, die Haufen ihrer Vierbeiner aufzunehmen und im Müll zu entsorgen“, hieß es zu dieser Sauerei.

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