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Gartenstadt : Kita von Ministerin Alheit ausgezeichnet

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Schon Kinder haben Spaß an Kultur, man muss sie nur fördern. Ein Vorzeige-Projekt aus Neumünster.

Neumünster | Die Kita Gartenstadt ist die erste Kulturkindertagesstätte des Landes. Gestern wurde die Einrichtung an der Virchowstraße von Kristin Alheit, Ministerin für Soziales, Ge-sundheit, Familie und Gleichstellung, offiziell ausgezeichnet und mit 5000 Euro prämiert.

„Ziel dieser Auszeichnung ist zu zeigen, dass Kultur total spannend sein kann, und dass es auch etwas für Kinder ist“, beschrieb die Ministerin. Die Kita Gartenstadt arbeitet nach der so genannten Reggio-Pädagogik (benannt nach der norditalienschen Stadt Reggio Emilia, in der das Konzept entwickelt wurde). „Wir beobachten die Kinder, ziehen Rückschlüsse auf ihre Stärken und Interessen und bieten ihnen entsprechend Angebote an“, erzählte Kita-Leiterin Petra Römling-Irek von der täglichen Arbeit. Ein richtiger Weg, wie Ministerin Alheit anmerkte: „Kinder bringen viel Neugier und Gestaltungswillen mit. Man muss ihnen nur etwas anbieten“, sagte sie.

Ein erkennbarer kultureller Schwerpunkt im Programm ist eine der Voraussetzungen, um überhaupt Kulturkita werden zu können. Ebenso die Kooperation mit externen Partnern und Angebote, bei denen die Kinder selber Kunst schaffen. „Das ist mit der tollen Kooperation mit Danijela Pivasevic-Tenner, der künstlerischen Leiterin der Stadttöpferei, bestens gelungen“, kommentierte Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth. Babett Schwede-Oldehus, Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Kunst, ist besonders stolz, dass die erste Kulturkita des Landes in Neumünster ansässig ist: „Die Auszeichnung wird dazu beitragen, dass die pädagogische Arbeit langfristig fortgesetzt werden kann“, sagte sie.

Bereits im September des vergangenen Jahres hatte das Land den Startschuss für das „Jahr der kulturellen Bildung 2014“ gegeben, das Aktivitäten und Projekte von Schulen und Kindertagesstätten stärker in den öffentlichen Fokus rückt. „Wir hatten uns beworben, uns aber als kleine Kita keine großen Chancen aus-gerechnet. Deshalb freuen wir uns jetzt umso mehr, dass es geklappt hat“, sagte Kita-Leiterin Petra Römling-Irek und führte die interessierte Ministerin durch die gesamte Kita der Gartenstadt.

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