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Grossenaspe : Kita: Krippenkinder schlafen jetzt im Container

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Inneneinrichtung der acht provisorischen Räume kommt an. Die Übergangslösung kostet 70 000 Euro.

Grossenaspe | Die Containeranlage für die neue Krippengruppe der Großenasper Kindertagesstätte (der Courier berichtete) ist jetzt seit drei Wochen in Betrieb. Die Notlösung für die Zeit des Kita-Neubaus kommt gut bei allen Beteiligten an.

Gemütlich gemacht haben es sich hier die Erzieherin Jennifer Caßel und die sozialpädagogische Assistentin Jolanthe Klein mit sieben kleinen Schützlingen, denen jetzt je ein Gruppen- und Schlafraum sowie die notwendigen Nebenräume Bad, Küche und Wickelraum zur Verfügung stehen.

„Von draußen sehen die Container schlicht aus. Doch jeder, der hier reinschaut, ist begeistert von den Räumlichkeiten“, berichten die Mitarbeiterinnen. Bestätigt wird dies auch von Yvonne Hohensee, die mit ihrem Sohn Titus gerade die Eingewöhnungsphase mitmacht. „Es ist schön geworden, und es ist gemütlicher als drüben im Haupthaus“, erklärte die junge Mutter.

Insgesamt wurden acht Container mit einer Gesamtfläche von 115 Quadratmetern auf dem Gartengelände der Einrichtung aufgestellt. „Die angemieteten Container haben eine befristete Genehmigung bis Juli 2019. Wir hoffen, dass diese Zeit ausreichen wird, um den beschlossenen Neubau fertigzustellen. Denn durch das neue Baugebiet (der Courier berichtete) wird der Bedarf ja noch einmal zulegen“, erklärte Bernd Konrad (CDU), der die Maßnahme als Gemeindevertreter und Vorsitzender des Planungs- und Maßnahmenausschusses begleitet. Die Kosten für die Übergangslösung bezifferte er mit insgesamt 70 000 Euro. Weitere 10 000 Euro seien in die Inneneinrichtung investiert worden. Damit verfügt die Einrichtung nun über zwei Krippengruppen, eine Familiengruppe, zwei Regelgruppen sowie zwei Waldgruppen.  




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