zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

24. August 2017 | 01:48 Uhr

Wattenbek : Kita-Gebühren werden erhöht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ab 1. August wird der Gebührensatz um 5,6 Prozent angehoben.

Wattenbek | Die Gebühren für den Besuch der kommunalen Kindertagesstätte (Kita) in Wattenbek werden ab 1. August steigen. Das wurde während der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Soziales bekannt gegeben. Dem Bericht vom Leiter des Amts für Bürgerdienste in Bordesholm, Rainer Borchert, zufolge waren die Betriebskosten der Kita in 2014 wie erwartet um 114  000 Euro höher als im Vorjahr. Ursächlich dafür ist vor allem die Einrichtung einer weiteren Betreuungsgruppe, die seit Anfang 2014 im benachbarten Sportheim untergebracht ist. Die erhöhten Kosten erklären sich durch den Personalbedarf und den laufenden Betrieb. Um das Defizit auszugleichen, wird ab 1. August der Gebührensatz um 5,6 Prozent angehoben. Damit wird weiterhin gewährleistet, dass über die Elternbeiträge rund 33 Prozent der laufenden Kita-Kosten finanziert werden. Die letzte Gebührenanpassung erfolgte vor zweieinhalb Jahren. Die Ganztagsbetreuung zum Beispiel von acht bis 17 Uhr wird ab August 297 Euro kosten. „Auch nach der Erhöhung liegen wir im Amtsbereich im guten Mittelfeld“, meinte der stellvertretende Ausschussvorsitzende Axel Höper (AfW, Aktiv für Wattenbek).

Die Gebühren für die betreute Grundschule im Schuljahr 2015 / 2016 ändern sich hingegen nicht. Das hat der Ausschuss einstimmig beschlossen.

In ihrem Jahresbericht stellte die Kitaleiterin Marina Eyler heraus, dass der Fachkräftemangel deutlich zu spüren sei. So konnte die Stelle für die sogenannte Springkraft bisher noch nicht besetzt werden. Problematisch ist der Personalmangel insbesondere im Winter, wenn täglich drei bis vier Abmeldungen aufgrund von Krankheit der eigenen Kinder eingehen. Von den 17 pädagogischen Kräften sind neun selbst Mütter. „Wir kommen an unsere Grenzen“, meinte Marina Eyler.

Außerdem haben sich Anja Kers, Ina Frässdorf und Heiko Prüß zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen getan, die eine Bestandsaufnahme der Spielplätze machen wird. Sie sammelt auch Ideen für die Neugestaltung der Plätze. 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen